Kanaren haben erste Hitzewelle überstanden


Anfang Juli litt ganz Spanien unter einer Hitzewelle, die den Stromverbrauch auf Rekordhöhen trieb, da alle verfügbaren Klimaanlagen auf Hochtouren liefen.

Auch für die Kanaren war ab dem 8. Juli eine offizielle Hitzewarnung herausgegeben worden, die am 13. Juli wieder aufgehoben wurde. Glücklicherweise verlief die Hitzewelle auf den Inseln glimpflich, und die beiden staatlichen Krankenhäuser Teneriffas meldeten keinen hitzebedingten Zwischenfall.

Besonders gefährdet sind in solchen Fällen die Wälder der Inseln, weshalb die Behörden höchste Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr ausriefen. Es waren nämlich die drei schlimmen Parameter erfüllt: eine relative Luftfeuchtigkeit unter 20%, Temperaturen über 30°C und Windgeschwindigkeiten über 30 km/h.

Über das Wochenende, wenn viele Tinerfeños Erholung in den Bergen suchen, haben die Zivilschutzbehörden 60 Mitarbeiter aktiviert, die an den verschiedenen Zufahrtsstraßen die Ausflügler über die Gefahr informierten und Auskunft gaben, was bei Alarm verboten ist: jedes offene Feuer, auch auf den Grillplätzen, Feuerwerkskörper und das Wegwerfen von Zigarettenkippen. In der Landwirtschaft ist alles verboten, was Funken schlagen könnte, wie etwa Motorsensen, Schweißgeräte oder die Raucherzeuger („Smoker“) in der Bienenzucht.

Glücklicherweise kam es zu keinen Zwischenfällen, doch wer die Kühle suchte, der fand sie nicht in den Bergen, sondern an der Nordküste, wo die Passatwolken dafür sorgten, dass die Sonnenhitze erst gar nicht durchdrang.




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