Junge Britin in Puerto vermisst


Die Suchanzeige der Vermisstenorganisation SOS Desaparecidos enthält alle wichtigen Daten über das Verschwinden der jungen Frau und Telefonkontakte, die Hinweise entgegennehmen. Foto: SOS Desaparecidos

Die Delfin-Trainerin Amy Louise wurde zuletzt kurz nach Mitternacht im irischen Pub Molly Malone gesehen

Die Suchanzeige der Vermisstenorganisation SOS Desaparecidos enthält alle wichtigen Daten über das Verschwinden der jungen Frau und Telefonkontakte, die Hinweise entgegennehmen. Foto: SOS Desaparecidos

Teneriffa – In Puerto de la Cruz auf Teneriffa wird seit Donnerstag, dem 29. November 2018, eine junge Britin vermisst. Die 29-jährige Amy Louise wurde zuletzt in der Zeit zwischen Mitternacht und 1.00 Uhr morgens in dem irischen Pub „Molly Malone“, nahe dem Hafen in der Calle Las Lonjas zwischen der Plaza de Europa und dem alten Zollhaus gelegen, gesehen. 

Die Vermisstenorganisation SOS Desaparecidos hat auf Twitter einen Aufruf veröffentlicht, in dem die Bevölkerung gebeten wird, Hinweise über den Verbleib der jungen Frau zu geben. Demnach ist Amy Louise 1,77 m groß, wiegt 55 bis 60 kg, hat lockiges blondes Haar, blaue Augen und einen Leberfleck im Bereich der Nase. 

Hinweise können unter der Telefonnummer 116000 der „Fundación de Ayuda a Niños y Adolescentes en Riesgo“ (ANAR), unter 642 650 775 und 649 952 957, unter der E-Mail-Adresse sosdesaparecidos@sosdesaparecidos.es sowie an die Policia Nacional (922 37 68 20) gegeben werden. 

Die Vermisste Amy Louise Gerard ist laut Berichten in der englischsprachigen Presse von Beruf Delfin-Trainerin im Loro Parque und lebt in Puerto de la Cruz. Sie war am fraglichen Abend ausgegangen, um einen Geburtstag im Freundeskreis zu feiern. Sie soll die Bar gegen 0.20 Uhr mit einem Mann verlassen haben und wurde seitdem nicht mehr gesehen. 

Wie es aus dem Bekanntenkreis heißt, passt es nicht zum Charakter der jungen Frau, einfach zu verschwinden und sich nicht zu melden. Beruflich bedingt sehr sportlich und mäßig im Alkoholgenuss schließen ihre Freunde und Kollegen aus, dass sie infolge von Ungeschicklichkeit oder Rausch ins Meer gefallen sein könnte. Dennoch wurde per Hubschrauber auch die See vor Puerto de la Cruz abgesucht. 

Besorgte Kollegen hatten schon am Freitag die Polizei von ihrem Verschwinden benachrichtigt, offiziell wurde sie dann am Samstag als vermisst gemeldet. Amy Louises Verwandte, darunter die Mutter und die Schwester, sind nach Teneriffa gekommen und verteilen Handzettel, um Zeugen zu finden, die Hinweise zu ihrem Verbleib geben können. 




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