Hoffnung auf Tourismus-Neustart Ende Juni

Urlaubsspaß mit Sonne, Strand und Meer wird hoffentlich im Sommer wieder möglich. foto: Turismo de Tenerife

Urlaubsspaß mit Sonne, Strand und Meer wird hoffentlich im Sommer wieder möglich. foto: Turismo de Tenerife

Transportminister José Luis Ábalos bestätigte die Wiederaufnahme, sofern die Epidemie-Daten ihre jetzige positive Tendenz beibehalten und die “Desescalada” gut verläuft

Kanarische Inseln/Madrid – Die spanische Regierung geht davon aus, dass der Tourismus Ende Juni wieder aufgenommen werden kann. Transportminister José Luis Ábalos bestätigte die geplante Reaktivie- rung des Fremdenverkehrs in diesem Sommer. Er erklärte jedoch bei einem Fernsehauftritt im Programm Los Desayunos de TVE, dies hänge davon ab, dass sich die Pandemie-Daten weiterhin so entwickeln wie bisher, und dass die Phasen des Ausstiegs aus den Schutzmaßnahmen gut verlaufen.
Zu der vierzehntägigen Quarantäne, die zurzeit für aus dem Ausland einreisende Personen Vorschrift ist, sagte er: „Wir konnten nicht gestatten, dass sich Ausländer frei bewegen, während die spanische Bevölkerung die Ausgangssperre zu befolgen hat. Wir können einer Familie aus Madrid nicht sagen, dass sie nicht zu ihrem Apartment in Valencia fahren soll, ein Ausländer dies aber doch tun kann. Das mussten wir angleichen. Die Bewegungsfreiheit für die Ausländer wird parallel zu der der Spanier wiederhergestellt.“
Die Quarantäne für Ausländer und aus dem Ausland einreisende Spanier sei bisher nicht gebraucht worden, weil niemand in ein Land reise, in welchem er der Ausgangssperre unterliege. Doch nun, da die „Desescalada“, die stufenweise Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen, begonnen habe, sei eine Regelung notwendig geworden. Zum Thema Tourismus führte der Minister weiter aus: „Wir sind äußerst besorgt um diese Branche, die für unser Land grundlegend und für einige der Regionen sogar existenziell wichtig ist.“ Man habe eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die an konkreten Vorschlägen für einen Tourismus der „gesunden Herkunfts- und gesunden Zielländer“ arbeite. Eines Tourismus, der hinsichtlich der Hygienestandards absolut kontrolliert sei. Damit solle insbesondere der Tourismus der Inseln stimuliert werden, deren sanitäres Niveau sehr gut sei.
Gleichzeitig arbeiten diejenigen autonomen Regionen, die stark vom Tourismus abhängen an „sanitären Korridoren“ mit europäischen Regionen, in denen es wenige Coronafälle gibt, um so zu versuchen, die Sommersaison zu retten.

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