Grippe-Erkrankungen nehmen zu


Foto: Pixabay

Besonders Kinder sind betroffen

Kanarische Inseln – Wie auch in den vergangenen Jahren häufen sich seit Anfang Januar die Grippe-Erkrankungen auf den Inseln. Bis 17. Januar starben 12 Personen an den Folgen der Grippe.

Laut dem Öffentlichen Gesundheitswesen breitete sich in der Woche vom 7. bis 13. Januar die für diese Jahreszeit übliche Grippewelle auf den Kanarischen Inseln aus. Im Vergleich zu der vorigen Woche stiegen  die Grippe-Erkankungen erheblich an, insbesondere bei den Kindern.

Während in der ersten Januarwoche 48 von 100.000 Einwohnern an Grippe erkrankten, wurden in der zweiten Januarwoche 79 Fälle auf 100.000 Einwohner festgestellt. Bei der kindlichen Bevölkerung zwischen 0 und 4 Jahren lag die Quote mit 220 Grippe-Erkrankungen auf 100.000 besonders hoch. In den anderen Bevölkerungsgruppen stieg die Quote gleichermaßen an.

Derzeit liegt die amtlich festgelegte Schwelle zur Epidemie bei 100 Fällen auf 100.000 Einwohner.

Seit Beginn des Anstiegs der Grippe-Erkrankungen starben 12 Personen.

Bei der letzten „Grippe-Saison“ mussten auf den Kanaren mehr als 1.000 Personen stationär in den Krankenhäusern behandelt werden. Bei 302 handelte es sich um schwere Fälle. 97 Patienten wurden auf der Intensivstation behandelt. 37 Personen starben an den Folgen der Grippe.




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