Geringere Belegung an Ostern


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Kanarische Inseln – Der späte Zeitpunkt des Osterfestes und somit der Osterferien hat die Wintersaison auf den Kanaren bis Ende April verlängert. Für Ostern gehen die Hoteliers jedoch von einer schlechteren Belegung aus, als im Vorjahr. Anfang April waren die kanarischen Hotels laut einer Umfrage von Tur­españa zu 83% ausgebucht. Ein Jahr zuvor fiel die Buchungslage zu diesem Zeitpunkt um zwei Prozentpunkte besser aus.

Die Hotelverbände der beiden Provinzen – Ashotel für Santa Cruz de Tenerife und FEHT für Las Palmas de Gran Canaria – haben die erwartete Belegung nach Inseln aufgeschlüsselt: Auf Teneriffa sollen die Unterkünfte zu 82% (-1,4%), im Süden zu 85% (0%), in Norden zu 74% (-6%) ausgebucht sein. Auf La Palma wird mit einem Rückgang von 6% auf 76%, auf La Gomera ebenfalls mit einem Rückgang von 6% auf 82% und auf El Hierro mit einem Rückgang von 14% auf 85% gerechnet. Für Gran Canaria liegen die Prognosen bei einer Belegung von 80%, an der Küste, beispielsweise in Meloneras, bei 95%. Auf Fuerteventura sollen die Hotels zu 82%, in den touristischen Gemeinde, wie El Cotillo, zu 100% ausgebucht sein. Die beste Buchungslage gibt es auf Lanzarote mit 85%, wobei in den Urlaubshochburgen wie Playa Blanca bereits Anfang April kaum mehr ein Zimmer zu finden war.

Die Experten gehen davon aus, dass der Rückgang ausländischer Osterurlauber von den Residenten und Festlandsspaniern, die eher spontan buchen, ausgeglichen wird. Allerdings könnte es diese Ostern nach Jahren wieder Last-Minute-Angebote geben.

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