Geänderte Corona-Beschränkungen auf Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura


In Stufe „2*“ dürfen sowohl im Freien als auch in Innenräumen von Restaurants und Bars nur noch maximal vier Personen an einem Tisch zusammensitzen. Foto: EFE

Die kanarische Regierung fügt zwischen Warnstufe 2 und 3 eine „Zwischenstufe“ hinzu

Kanarische Inseln – Die kanarische Regierung hat in ihrer Kabinettssitzung vom 11. März besondere Corona-Beschränkungen für die Inseln Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura beschlossen.

Um zu verhindern, dass diese Inseln von Warnstufe 2 in Warnstufe 3 wechseln und damit die Ein- und Ausreise eingeschränkt wird, wurde eine Art Zwischenstufe mit der Bezeichnung „Nivel de Alerta 2*“ eingeführt. Auf Inseln, die in der Corona-Warnstufe mit Sternchen eingeordnet sind, wird die nächtliche Ausgangssperre von 23.00 Uhr auf 22.00 Uhr vorgezogen. Treffen im öffentlichen und privaten Raum werden auf maximal vier Personen beschränkt. Dies gilt sowohl auf Terrassen im Freien als auch in Innenräumen. Für die Gastronomie gilt, dass die maximale Belegung von Terrassen auf 50 % herabgesetzt wird; in Innenbereichen bleibt es bei 50 % der üblichen Kapazität. Außerdem dürfen maximal vier Gäste an einem Tisch zusammensitzen, an Theken maximal zwei Personen. Restaurants und andere gastronomische Einrichtungen müssen vor 22.00 Uhr schließen.

Nach der Veröffentlichung im regionalen Amtsblatt gilt die neue Warnstufe 2* für Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura seit 00.00 Uhr am 15. März.

Die Einstufung sowie die Beschränkungen werden innerhalb der nächsten 14 Tage erneut überprüft und können gegebenenfalls geändert werden.

Lanzarote schaltet auf gelb

Nach mehreren Wochen in Warnstufe 3 (rot) hat es Lanzarote geschafft, die 7-Tage-Inzidenz so weit zu senken, dass die kanarische Regierung die Insel seit 00.00 Uhr am 12. März in Warnstufe 2 (gelb ohne Sternchen) eingeordnet hat.

Für die Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro gilt vorerst weiterhin die Warnstufe 1 (grün).

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