Fitur 2020 – Ein Erfolg auf ganzer Linie

Auf dem kanarischen Messestand fanden zahlreiche Gespräche und Verhandlungen mit Kunden und Partnern wie Airlines und Reiseveranstalter statt. Foto: EFE

GRAF5877. MADRID, 22/01/2020.- Vista del stand de Canarias durante el día de inauguración de la Feria Internacional de Turismo (Fitur) que se celebra, este miércoles, en Madrid. EFE/Javier Liaño

Internationale Tourismusmesse in Madrid offenbarte gute Perspektiven für die Kanarischen Inseln

Kanarische Inseln – Wie jedes Jahr verzeichnete der kanarische Pavillon auf der Internationalen Tourismusmesse Fitur, die vom 22. bis 26. Januar im Ifema-Messezentrum in Madrid stattfand, auch in diesem Jahr wieder ausgezeichnete Besucherzahlen. Anlässlich der renommierten Reisemesse waren 1.200 Fachleute sowie 600 Vertreter kanarischer Tourismusunternehmen nach Madrid gereist, um für die Inseln die Werbetrommel zu rühren und sich mit Reiseveranstaltern und Agenturen sowie Vertretern nationaler und internationaler Fluggesellschaften zu treffen.
Selbstverständlich war auch eine Delegation der kanarischen Regierung auf der Messe vertreten – allen voran die Leiterin des Tourismusressorts, Yaiza Castilla. Während der fünftägigen Veranstaltung trafen sie und ihre Mitarbeiter sich unter anderem mit zahlreichen Vertretern von Reiseveranstaltern und Airlines, darunter Jet2, Vueling, EasyJet, Eurowings, Iberia Express, Air Europa, Ryanair und TUI.

Trotz Brexit gute Aussichten

Wie Castilla erklärte, war eines der vorrangigsten Anliegen ihres Ressorts in diesem Zusammenhang, vor allem Treffen mit Vertretern britischer Reiseveranstalter und Airlines zu unterhalten, um zu klären, welche Folgen der Brexit im Hinblick auf den Besucherstrom aus Großbritannien haben könnte. Insbesondere nach dem Treffen mit Vertretern der britischen Fluggesellschaft Jet2 zeigte sich die Ressortchefin optimistisch. Schon jetzt sei erkennbar, dass die Buchungen aus Großbritannien weiterhin steigende Tendenz aufweisen. Beweis dafür sei unter anderem die Tatsache, dass Jet2 in diesem Jahr bis zu zwei Millionen Touristen auf die Kanaren fliegen will, so Castilla. Das seien 500.000 britische Urlauber mehr als noch im Vorjahr.
Die Ressortleiterin wies dabei darauf hin, dass Jet2 nach der Pleite von Thomas Cook mit beeindruckender Geschwindigkeit das für die Kanaren so wichtige Kontingent aus Großbritannien übernommen habe­. Inzwischen stellten die Inseln für den britischen Billigflieger sogar bereits 22% seines Geschäftsvolumens dar.
Vonseiten Jet2 habe man ihr versichert, so Castilla, dass trotz des Brexit mit keinem Einbruch der Besucherzahlen aus Großbritannien gerechnet werden müsse. Für 2020/2021 wolle die Airline ihr Flugkontingent auf die Kanaren sogar noch um 7% und somit auf insgesamt 835.000 Plätze erweitern.

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