Die 16 touristischen Gemeinden sorgen für über 30% des BIP


Der Wirtschaftsmotor Tourismus treibt auch die Gastronomie oder den Handel an

Kanarische Inseln – Nur 16 der 88 kanarischen Gemeinden werden als touristisch bezeichnet, wie aus einer Studie der Universität von La Laguna hervorgeht. Vom Gesetz vorgesehene Voraussetzung für diese Klassifizierung ist, dass die Gesamtzahl der Hotel- und Apartmentbetten der Gemeinde mindestens 40% der Einwohnerzahl entspricht. Es reichen 20% aus, wenn es sich bei den touristischen Unterkünften um solche des Luxussegments handelt, wie bei Guía de Isora der Fall. Betten der Ferienvermietung werden nicht in der Studie erfasst.

Auf den Kanarischen Inseln ist dies bei folgenden Gemeinden der Fall:

Teneriffa: Puerto de la Cruz (73%), Arona (52%), Adeje (112%), Santiago del Teide (68%), Guía de Isora (26%).

La Gomera: Valle Gran Rey (54%).

La Palma: Fuencaliente (79%), Breña Baja (57%).

Gran Canaria: Mogán (152%), San Bartolomé de Tirajana (63%).

Lanzarote: Tías (146%), Teguise (80%), Yaiza (146%),

Fuerteventura: Antigua (99%), La Oliva (56%), Pájara (179%).

Über 30% des BIP wird in diesen Gemeinden erwirtschaftet und zwar dank dem Wirtschaftsmotor der Kanaren, dem Tourismus, der auch die Gastronomie oder den Handel ankurbelt.

Doch der Tourismus fordert auch seinen Tribut. In den touristischen Gemeinden leben die 400.000 Einwohner mit über 12,5 Millionen Urlaubern im Jahr zusammen (2016 waren es insgesamt 15 Millionen, wobei nicht alle in den aufgeführten Gemeinden nächtigten), was eine erhöhte Wartung, Instandhaltung, Verbesserung und Ausweitung der Infrastrukturen erfordert. Diese müssen über die regionalen und lokalen Abgaben finanziert werden.





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