Bremsversagen: Schulausflug endete im Straßengraben


Foto: Pixabay

Der Fahrer des Reisebusses mit 16 Schulkindern und 19 Erwachsenen an Bord versuchte noch, das Gefährt an einer Tunnelmauer abzubremsen

Teneriffa – Bei einem Unfall eines vollbesetzten Reisebusses, der 16 Fünftklässler und 19 Mütter und Lehrer einer Grundschule von einem Ausflug zu einem Wasserpark in Adeje nach Hause brachte, sind am Nachmittag des 12. Juni 2019 drei der Insassen leicht verletzt worden.

Der Bus war gerade auf der Landstraße TF-5 zwischen El Tanque und Icod de los Vinos unterwegs und hatte die Stadt Icod schon fast erreicht, als die Bremsen auf einem Straßenstück mit Abwärtsgefälle versagten. Daraufhin versuchte der Busfahrer geistesgegenwärtig, das Fahrzeug durch Entlangschleifen an der Wand eines Tunnels abzubremsen, mit der er mehrfach seitlich kollidierte. Doch die Tunnelmauer war zu kurz, um den Bus rechtzeitig zum Stehen zu bringen, sodass er an deren Ende seitlich eine Böschung hinunterrutschte.

Die Schüler, Lehrer und Eltern der Grundschule CEIP Leoncio Estévez von La Florida, La Orotava, kamen glücklicherweise weitestgehend mit dem Schrecken und bis auf ein paar blaue Flecken unverletzt davon. Zeugen des Geschehens – Autofahrer, die hinter dem Bus gefahren waren – halfen, die Hecktür zu öffnen, sodass alle Insassen das Unfallfahrzeug aus eigener Kraft verlassen konnten. Die wenig später eingetroffenen Ordnungs- und Rettungskräfte der Guardia Civil, Policía Local, SUC und Feuerwehr halfen dabei.

Von den drei Leichtverletzten, einem Kind und zwei Erwachsenen, musste nur eine Frau, die über Rückenschmerzen klagte, in der Notaufnahme des Nordkrankenhauses behandelt werden. Wie es heißt, weil eine schon vorhandene Problematik durch den Unfall verschlimmert worden war.

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