Bilderbuchstart der ARC 2018


Foto: EFE

Aufbruch zur Atlantiküberquerung

Gran Canaria – Fahrtenjachten, Regattafreaks und Multihulls, schlanke Hochsee-Racingmaschinen, daneben bequeme Familien-Cruiser, Superjachten mit professionellen Crews und aufgeregte Zweihandcrews, die ihren Traum verwirklichen wollen – das waren die Boote und Segler, die am 25. November in Las Palmas de Gran Canaria ausliefen, um mit der 33. Atlantic Rally for Cruisers (ARC) zu starten.

Dicht an dicht lagen die Boote vor dem Start in der Marina von Las Palmas. Foto: WCC/James Mitchell

Mit Kurs auf die Karibikinsel Saint Lucia war der Start am 25. November der Beginn einer spannenden Atlantiküberquerung. Erfahrene Hochseesegler aus dem Team des veranstaltenden World Cruising Clubs trugen dazu bei, dass die Teams gut vorbereitet sind. Vor dem Start gab es ein Seminarprogramm und Sicherheitschecks der Boote sowie mehrere Abendveranstaltungen, sodass die Crews sich untereinander gut kennenlernen und gleichgesinnte Segler und Seglerinnen finden konnten.

In den zwei Wochen Aufenthalt in Las Palmas de Gran Canaria sind die Boote und Crews Bestandteil der Stadt geworden und wurden von ihren Gastgebern warmherzig verabschiedet. Begleitet wurde das Auslaufen der Boote von lauten Salsa-Rhythmen aus der Lautsprecheranlage der Tankstelle, Glückwünschen der im Hafen ansässigen Firmen und Zuschauermengen, die die Uferpromenade säumten, um den Booten zum Beginn ihres Atlantikabenteuers zuzuwinken.

Zwar ist die ARC eine Fahrtenseglerregatta, doch es gibt eine Start- und eine Ziellinie, und die Boote sind je nach Größe, Typ und Leistung in Gruppen aufgeteilt. 165 Boote aus 36 Ländern überquerten die Startlinie.

Recht ungewöhnlich für einen ARC-Start wehte der Wind vor Las Palmas aus Norden, sodass die Boote entweder auf Backbord- oder Steuerbordbug starten konnten. Sowohl beim Start der Multihulls, als auch der Fahrtensegler bildeten sich zwei Gruppen, und die sehr lange Startlinie bot an beiden Enden genug Raum für die Jachten. Der moderate Wind von 12-15 Knoten führte zu einem ruhigen und entspannten Start für alle Jachten, wobei die letzten die Startlinie erst 30 Minuten nach dem Startsignal überquerten.

Damit die Lieben zu Hause am Abenteuer teilnehmen konnten, wurden die Starts live von Bord des Alonautica Highfield RIB übertragen. Die Crews hatten Gelegenheit, den online-Zuschauern ein letztes Mal zuzuwinken. Alle ARC-Boote sind mit YB Satellitentrackern ausgestattet, und während ihrer Überfahrt können Freunde und Familie bequem von zu Hause aus das Vorankommen der Boote mit dem Online Fleet Viewer und der YB Races App verfolgen.

Gleichzeitig mit dem Start der ARC in Gran Canaria verabschiedete sich die ARC+ St. Vincent Flotte von São Vicente auf den Kapverden. Nach einem kurzen Zwischenstopp, der eine Unterbrechung ihrer Atlantiküberquerung bedeutete, sind die Boote erneut aufgebrochen mit Kurs auf Blue Lagoon Marina auf St. Vincent. Insgesamt besteht die ARC in diesem Jahr aus drei Flotten, von denen die ersten beiden auf den Kapverden gestoppt haben, und die dritte und letzte am 25. November direkt nach Saint Lucia aufgebrochen ist.





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