Basketball-Wunder


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Iberostar Tenerife gewinnt europäische Champions League

Im Glück: Trainer Txus Vidorreta stemmt den Pokal in die Höhe. Fotos: EFE

Teneriffa – Die kanarische Basketballmannschaft Iberostar Tenerife hat die erste Auflage der Basketball Champions League gewonnen und holte damit den ersten europäischen Titel seiner 78-jährigen Vereinsgeschichte. Im Finale setzte sich Iberostar mit 63:59 gegen Banvit BK aus der Türkei durch. Die Siegermannschaft des baskischen Trainers Txus Vidorreta war gleichzeitig auch Gastgeber des „Final Four“ der Champions League im Sportpavillon Santiago Martín in San Cristóbal de La Laguna.

Innerhalb der letzten zehn Jahre hat Iberostar Tenerife einen stetigen Aufstieg von der dritten Liga (división de bronce) in die oberste Liga ACB vollbracht. Diese Erfolgsgeschichte, mit der die Mannschaft an frühere glorreiche Zeiten in den Achtzigerjahren anknüpfte, gipfelte nun im Gewinn des Champions-Titels.

An der Basketball Champions League nahmen auch mehrere deutsche Mannschaften teil. Am weitesten kamen die MHP Riesen Ludwigsburg und die EWE Baskets Oldenburg. Beide scheiterten im Viertel- bzw. Achtelfinale am türkischen Vize-Champion Banvit. Zum wertvollsten Spieler der Saison (MVP) wurde Banvit-Profi Jordan Theodore erkoren, ein 27-jähriger amerikanischer Spieler, der zuvor für die Frankfurt Skyliners spielte.

Obwohl die Basketball Champions League der FIBA ein neu eingeführter Wettbewerb ist, wurde er international mit großem Interesse wahrgenommen. Mehr als siebzig akkreditierte Sportjournalisten aus verschiedenen europäischen Ländern berichteten von den Finalspielen.




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