88% der Lokale halten sich an das Rauchverbot


Antitabakgesetz

Das erste Jahr seit Einführung des strengen Rauchverbots in Spanien ist auf den Kanarischen Inseln mit der erfreulichen Nachricht zu Ende gegangen, dass sich die meisten Betriebe an den neuen Nichtraucherschutz halten.

Bei den knapp 5.000 im Laufe von 2011 durchgeführten Kontrollen in Gaststätten, an Arbeitsplätzen, bei Behörden und Schulen gab es nur wenige Beanstandungen.

Wie die Nachrichtenagentur EFE unter Berufung auf Daten der kanarischen Regierung mitteilte, hielten sich 88,2% der inspizierten Lokale an das Rauchverbot. In den Fällen, in denen die Kontrolleure Verstöße feststellen konnten, handelte es sich größtenteils um wenig gravierende Mängel, wie die vorschriftsmäßige Beschilderung. Nur in 1,5% der Fälle kam es zu einer Geldbuße wegen Rauchens in Verbotszonen. Fast alle durchgeführten Kontrollen waren Routineinspektionen (97,7%); nur 2,2% der durchgeführten Inspektionen waren auf Anzeigen von Bürgern oder der Ordnungshüter zurückzuführen.

Das strenge Gesetz gegen den Qualm gilt in Spanien seit dem 2. Januar 2011. Demnach ist das Rauchen in allen öffentlichen Räumen verboten. Weder in Gebäuden der Verwaltung noch am Arbeitsplatz, in Restaurants, Bars oder Diskotheken darf geraucht werden. Auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen und dem Gelände von Gesundheitszentren (Krankenhäusern etc.) ist auch das Rauchen im Freien verboten.




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