56 Flüchtlinge bei Überfahrt auf die Kanaren verdurstet


Wieder sind afrikanische Flüchtlinge bei dem Versuch, die Kanaren zu erreichen, ums Leben gekommen. Das spanische Fischerboot „Tiburón III“ hatte das Boot westlich von Cabo Blanco (Mauretanien) ausgemacht und an Bord nur einen Überlebenden neben sieben Leichen entdeckt.

Der einzige Gerettete erzählte, sie seien in Senegal gestartet, hätten jedoch auf hoher See einen Motorschaden erlitten und trieben seit 20 Tagen hilflos im Meer. Wasser und Proviant waren längst ausgegangen und so starb einer nach dem anderen auf grausame Weise. Die Leichen hätten sie über Bord geworfen.

Der Überlebende wurde dem spanischen Hospitalschiff „Esperanza del Mar“ übergeben, auf dem er langsam wieder zu Kräften kommt. Die Nationalität der Immigranten ist bislang nicht bekannt geworden.




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