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Dr Arand Marx2 2023 hospiten Hospiten

Dr. Katharina Arand-Marx ist spezialisiert auf Erkrankungen der Brust

VON KARIN KÖSTER

TENERIFFA Dr. Katharina Arand-Marx liegt das Thema Brustkrebs ganz besonders am Herzen. Die Fachärztin für Gynäkologie an den Universitätskliniken Hospiten Bellevue und Hospiten Rambla ist spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Brust, insbesondere auf die operativen Verfahren. Diese führt sie schonend und zugleich effektiv durch. Dabei verfolgt sie das Ziel, ein optimales Ergebnis für die Patientin zu erreichen. 

In Deutschland zertifiziert und in Spanien durch das spanische Ministerium für Gesundheit und die spanische Ärztekammer anerkannt, hat Dr. Katharina Arand-Marx nach ihrer Assistenzarztzeit einige Jahre in deutschen Kliniken in von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Brustzentren als spezialisierte Fach- und Oberärztin gearbeitet. „Von Tag eins meiner Facharztausbildung ist die  Gynäkologische Onkologie mit Schwerpunkt Brustkrebs mein Thema“, erzählt die Ärztin. Ihre Teilnahme an unterschiedlichen Studien in verschiedenen Studiengruppen hat sie in ihrer Entscheidung noch einmal bestärkt. „Ich habe hautnah erlebt, welche Erfolge wir erzielen können.“ Sie hat an vielen Weiterbildungen teilgenommen und ist stets auf dem aktuellen Stand der Forschung. „Die Patientinnen haben es verdient, dass sie die bestmögliche Behandlung und Versorgung bekommen.“ 

Immer mehr Frauen erkranken an Brustkrebs. In Deutschland bekommen derzeit jährlich rund 80.000 Betroffene diese Diagnose. Brustkrebs kann, wie auch alle anderen Krebsarten, entstehen, wenn das Immunsystem seiner Aufgabe nicht mehr gerecht wird und entartete Zellen nicht im ausreichenden Maße abgefangen werden. In der Folge können die entarteten Zellen bösartige Tumore bilden. Die Ursachen für Brustkrebs können vielfältig sein und lassen sich nicht auf ein paar Faktoren herunterbrechen. „Genetik spielt eine Rolle“, sagt die Ärztin und nennt im Weiteren hormonelle Konstellationen, Hormonsubstitutionen, Stress und Lifestyle als einige der möglichen Auslöser. 

Der Brustkrebsmonat Oktober „Pink October“ rückt die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung der Erkrankung international ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. „Die Heilungsrate von Brustkrebs ist abhängig vom Stadium der Erkrankung zum Zeitpunkt der Erkennung.  Die Früherkennung ist dementsprechend besonders wichtig. Je eher wir mit der Therapie beginnen können, umso besser ist die Prognose“, so die Ärztin. Für die frühzeitige Entdeckung kann jede Frau selbst aktiv werden. Ab dem Alter von 20 Jahren sollten Frauen mit der Selbstuntersuchung beginnen, am besten einmal im Monat zu einem festen Zeitpunkt, möglichst nach der Menstruation. Ab dem 30. Lebensjahr ist zusätzlich eine jährliche Ultraschalldiagnostik angeraten und ab dem 50. Lebensjahr die Mammographie (alle zwei Jahre). 

In den Universitätskliniken Hospiten Bellevue und Hospiten Rambla sind die betroffenen Frauen besonders gut aufgehoben, denn hier arbeiten alle Disziplinen eng zusammen. Von der Diagnostik, der Operation und allen individuell angepassten Therapien bis hin zur Nachsorge werden die Patientinnen rundum bestens vom medizinischen Personal betreut. Moderne medizinische Geräte bieten optimale Untersuchungs-, Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten. Operiert wird möglichst Brusterhaltend.  Dr. Katharina Arand-Marx ist an einem bestmöglichen ästhetischen Ergebnis gelegen. Die Operation erfolgt für die Patientin so schonend wie möglich. Hat man vor einigen Jahren dabei noch standardmäßig die Lymphknoten aus der Achselhöhle entfernt, so beschränkt sich dieser Eingriff inzwischen auf den/die sogenannten Wächterlymphknoten. Dadurch leidet die Patientin nach der Operation deutlich weniger unter Einschränkungen und Langzeitbeschwerden. Sollte es aufgrund der Diagnose notwendig sein, die Brust zu entfernen, kann ein Wiederaufbau mit körpereigenem Gewebe oder mit Implantaten erfolgen. Dabei kann auch die Brustwarze möglichst naturgetreu mit verschiedenen Techniken rekonstruiert werden. 

Dr. Katharina Arand-Marx steht gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Sie ist in den Universitätskliniken Hospiten Bellevue und Hospiten Rambla unter der Telefonnummer +34 922385235 zu erreichen.

Weitere Informationen im Internet auf www.hospiten.com und www.instagram.com/hospiten.

Dr Doebler 2023 privat 1 1 Hospiten

Wenn die Beine schmerzen

Dr. Oliver Doebler klärt über eine bisher noch wenig bekannte Erkrankung auf

VON KARIN KÖSTER

TENERIFFA Geschwollene, unförmige Beine und Schmerzen sind die Hauptmerkmale einer Erkrankung, die hierzulande noch relativ unbekannt ist: Das Lipödem, das schmerzhafte Fettsyndrom. Betroffen sind ausschließlich Frauen, der Leidensdruck ist groß. Die Krankheit ist noch nicht vollständig erforscht, doch man weiß inzwischen, dass oftmals eine genetische Veranlagung für die Fettverteilungsstörung vorhanden ist. Außerdem spielt der Hormonhaushalt eine Rolle. Bei vielen Frauen beginnt das Lipödem in der Pubertät. An den Beinen sammeln sich übermäßig viele Fettzellen, auch Hüften, Oberschenkel und Gesäß können betroffen sein, zuweilen auch Bauch, Rücken und Kinn. Im Gegensatz zur normalen Gewichtszunahme ist die Fettverteilung beim Lipödem oft unverhältnismäßig und resistent gegen Diäten und Sport. Bei Berührungen an den betroffenen Bereichen reagieren die Frauen empfindlich, sie haben vermehrt Wassereinlagerungen und bekommen leicht Blutergüsse.

Hilfe für betroffene Frauen

„Die Patientinnen haben oft einen langen Leidensweg hinter sich“, sagt Dr. Oliver Doebler, der die neue Abteilung für Liposkulptur und Lipödem an den Universitätskliniken Hospiten Rambla, Hospiten Bellevue und Hospiten Tamaragua leitet. Er ist plastischer Chirurg mit zehn Jahren Erfahrung in der Körperformungschirurgie und Lipödemchirurgie. Mit mehr als 1.000 Operationen ist er Spezialist für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie. In seiner Abteilung wendet er die fortschrittlichsten Fettabsaugungstechniken an. „Von vielen Hausärzten wird das Lipödem noch nicht erkannt. Die Patientinnen fühlen sich oft nicht ernstgenommen. Sie laufen von einem Arzt zum anderen, haben Schmerzen, machen Diäten, manche entwickeln dabei eine Essstörung. Auch exzessiver Sport verändert die Figur nicht“, so Dr. Doebler. Einfühlsam hilft er den betroffenen Frauen mit seinem Fachwissen und seiner umfangreichen Erfahrung in der Abteilung für Liposkulptur und Lipödem. Sein Behandlungsplan ist ganzheitlich und stets individuell, führt zu einer ausgeglicheneren, harmonischen Körperform und schenkt den Betroffenen mehr Lebensfreude. Der engagierte deutsche Facharzt baut derzeit ein Netzwerk aus Experten auf, das die Patientinnen begleitend unterstützt. „Eine Frau, die den Verdacht hat, am Lipödem zu leiden, kann gerne einen Beratungstermin vereinbaren“, sagt Dr. Doebler. Er nimmt sich viel Zeit für persönliche Gespräche, zeigt die Behandlungsmöglichkeiten auf und kann den Patientinnen zu mehr Lebensqualität und Selbstvertrauen verhelfen.

Schönheitsbehandlungen

Dr. Doeblers weiteres Tätigkeitsfeld ist die sogenannte Liposkulptur. Diese hilft Menschen, die unzufrieden mit ihrem Äußeren sind und eine Veränderung bestimmter Körperbereiche wünschen. Dank Dr. Doeblers umfangreicher Berufserfahrung und mit Hilfe neuester Technologien und Verfahren sorgt er für schöne und natürlich aussehende Ergebnisse. Natürlich gehören auch Schönheitsbehandlungen wie beispielsweise Bauchdeckenstraffung oder auch Brustvergrößerungen mit Implantaten zu seinem Fachgebiet. Die jeweiligen Eingriffe erfolgen meist ambulant oder erfordern nur eine kurze Verweildauer in der Abteilung. Während des Aufenthalts kümmert sich das Fachpersonal fürsorglich und freundlich um die Patienten.

Spezialisiert ist Dr. Doebler zudem auf den Eigenfetttransfer. Dies ist eine chirurgische Technik, bei der Fett aus einem Körperteil wie Bauch oder den Oberschenkeln entfernt und in einen anderen Bereich, der vergrößert werden soll, übertragen wird – wie zum Beispiel die Brüste, das Gesäß oder das Gesicht. „Die Eigenfettvergrößerung der Brust, auch bekannt als Brust-Lipofilling, ist eine Alternative zu herkömmlichen Brustimplantaten“, erklärt Dr. Doebler. „Sie hat den Vorteil, dass kein Fremdmaterial eingesetzt werden muss.“ Außerdem lassen sich damit gleich zwei Problembereiche in einem Zug angehen:  So kann beispielsweise überschüssiges Fett an Hüfte oder Bauch entfernt und damit die Brust um bis zu einem ganzen Cup vergrößert werden. „Die Patientinnen finden toll, dass das Ergebnis so natürlich aussieht“, sagt Dr. Doebler. Soll die Brust deutlich größer und in ihrer Form verändert werden, verwendet der Facharzt Implantate.

Schonendes Verfahren

Mit der Wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung, auch bekannt als Body-Jet, wird Körperfett durch einen weichen Wasserstrahl entfernt. „Bei diesem schonenden Verfahren werden nur die Fettzellen gelöst. Die Struktur bleibt unverletzt erhalten“, erklärt der Facharzt. „Das ist auch bei sehr schlanken Frauen möglich. Benötigt werden nur 200 bis 300 Milliliter pro Seite.“ Die abgesaugten Fettzellen werden aufbereitet und sorgfältig an die entsprechend gewünschten Stellen übertragen.

Die Wasserstrahl-Technik eignet sich neben dem Brust-Lipofilling auch zur Gesäßmodellierung, Brazilian Butt Lift genannt.  Vorteile der Wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung sind unter anderem eine verkürzte Genesungszeit, minimierte Narbenbildung, glattere Ergebnisse, verbesserte Körperproportionen und ein verfeinertes Aussehen.

„In der Liposkulptur können wir die Konturen des Körpers formen und präzise definieren, um ein athletisches und straffes Aussehen zu erzielen“, erklärt der engagierte Facharzt. Für die Patienten geht mit der gelungenen Körperformung ein oft lang gehegter Traum in Erfüllung.

Wer vom Lipödem betroffen ist oder sich Veränderungen am Körper wünscht, kann gerne auf www.hospiten.com einen unverbindlichen Beratungstermin bei Dr. Doebler vereinbaren.