Apple Watch kostet in Spanien zwischen 419 und 18.400 Euro


© Wochenblatt

Verkaufsstart mit höheren Preisen als in Deutschland

Die Modelle mit dem Gehäuse aus Roségold oder Gelbgold, jeweils 18 Karat, und dem dazugehörigen Lederarmband in grau oder rot sind die teuersten Uhren aus dem Apple Watch-Sortiment, das seit dem 26. Juni auch in Spanien erhältlich ist.

Ihr  stolzer Preis: 18.400 Euro. Dagegen scheint der Preis für das günstigste Modell am unteren Ende der Produktpalette fast ein Schnäppchen zu sein: 419 Euro kostet die Apple Watch Sport mit Aluminiumgehäuse und Sportarmband in Spanien.

Die günstige Variante kostet somit 20 Euro mehr als in Deutschland oder Frankreich, für das goldene Luxusmodell werden gar 400 Euro mehr fällig. Der Grund: die unterschiedlichen Mehrwersteuersätze der Länder. Während in Deutschland 19% verlangt werden, gilt in Festlandspanien die IVA in Höhe von 21%. Obwohl die unterschiedlichen Steuersätze eine geringe Differenz von etwa 3 – 4 Euro bei den Einstiegsmodellen rechtfertigen könnten, fällt diese mit 20 Euro doch überraschend hoch aus. Bei anderen Produkten, wie etwa dem iPhone 6, werden in Spanien trotz der höheren IVA die gleichen Preise wie in Deutschland verlangt.

23% teurer

Im Vergleich mit den Preisen aus den USA wird der Unterschied noch deutlicher: Die Einstiegs-Watch kostet in Apples Heimat nur 349 Dollar plus Steuern, die von Staat zu Staat unterschiedlich ausfallen. In New York würde man also ca. 380 Dollar bezahlen – das ergibt zum aktuellen Wechselkurs einen Preis von rund 339 Euro. Somit ist die Luxus-Uhr im spanischen Apple Store um ganze 23% teurer als in New York.




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.