Las Palmas de Gran Canaria, 6. Juli 2026.-
Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat über den Sicherheits- und Notfalldienst des Dezernats für Sicherheit, Zusammenleben und Kultur am heutigen Montag um 13:00 Uhr die Warnung wegen Höchsttemperaturen ausgelöst und folgt damit den Anweisungen der Generaldirektion für Notfälle der Regierung der Kanarischen Inseln.
Zudem hält die Stadtverwaltung die am vergangenen Sonntag ausgerufene und am Montag aktualisierte Warnung vor Waldbrandgefahr in Höhenlagen über 400 Metern aufrecht.
Die Stadtverwaltung wird den kommunalen Notfallplan von Las Palmas de Gran Canaria (PEMULPA) aufrechterhalten, um auf jegliche Notfälle reagieren zu können, die sich aus diesen beiden Situationen ergeben könnten.
Die Ausrufung der Warnung vor Höchsttemperaturen ist eine Reaktion auf die Verschärfung der Hitzewelle, die den Archipel aufgrund des Zustroms einer warmen und trockenen Luftmasse afrikanischen Ursprungs betrifft, die von einer Sandstaubwolke begleitet sein kann. Den Vorhersagen zufolge könnten auf der Nordseite von Gran Canaria während dieser Hitzewelle Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad erreicht werden, wobei diese Situation mindestens bis Freitag anhalten wird; danach wird ein allmählicher Rückgang der Temperaturen erwartet, der jedoch noch bestätigt werden muss.
Die Stadtverwaltung der Hauptstadt fordert die Bevölkerung auf, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, solange beide Warnungen bestehen, um die damit verbundenen Risiken und Gefahren zu vermeiden.
Um sich vor den hohen Temperaturen zu schützen, wird empfohlen, sich so lange wie möglich an sonnengeschützten Orten aufzuhalten, die Wohnung so gut wie möglich zu schließen, um sie möglichst kühl zu halten, und nachts die Fenster zu öffnen, um sie zu lüften.
Zudem wird empfohlen, leichte Kleidung zu tragen, sich vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und stets Wasser dabei zu haben. Außerdem ist es ratsam, leichte Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen zu sich zu nehmen und alkoholische oder sehr heiße Getränke zu vermeiden.
Es wird empfohlen, sportliche Aktivitäten während der Mittagsstunden zu vermeiden und Kinder sowie ältere Menschen niemals in geschlossenen Fahrzeugen zurückzulassen; dabei sollten insbesondere ältere und kranke Menschen, die alleine leben, besonders geschützt werden.
Im Falle einer Waldbrandwarnung empfiehlt die Stadtverwaltung der Bevölkerung, keine Streichhölzer, Zündhölzer oder Zigarettenkippen sowie keine Abfälle oder brennbaren Materialien, die einen Brand auslösen könnten, wie Flaschen oder Glasgegenstände, wegzuwerfen.
Es ist verboten, auf den Feldern der Inseln Feuer zu entfachen, außer in den dafür ausgewiesenen Erholungsgebieten. Die von den Rettungsdiensten mitgeteilten Vorsichtsmaßnahmen müssen jederzeit beachtet werden.
Zum Verbrennen von Stoppeln muss zuvor die Brandschutzbehörde des Inselrats benachrichtigt werden. Vor dem Anzünden des Feuers muss ein 2 bis 3 Meter breiter Streifen um das Feuer herum von Gestrüpp befreit und die Glut gründlich mit Wasser gelöscht werden.
Es darf niemals außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche gezeltet werden, insbesondere nicht in Gebieten, die abseits der Zufahrtswege liegen. Im Brandfall könnten Sie sonst vom Feuer eingeschlossen werden.
Wenn Sie ein Feuer im Entstehungsstadium entdecken, alarmieren Sie bitte die 112. Wenn sich das Feuer schnell ausbreitet, entfernen Sie sich am besten seitlich davon, immer entgegen der Windrichtung. Man darf sich niemals in Schluchten und unwegsames Gelände begeben oder bei aufsteigendem Wind den Hang hinauf flüchten.
Es wird darum gebeten, von Feuer oder Rauchsäulen betroffene Straßen und Wege weder zu Fuß noch mit dem Fahrzeug zu überqueren. Sollten Sie von den Flammen umzingelt sein, begeben Sie sich in den flachsten Bereich mit der geringsten Vegetation und versuchen Sie, in das bereits abgebrannte Gebiet zu gelangen. In diesem Fall wird empfohlen, sich auf den Boden zu legen und durch ein nasses Kleidungsstück zu atmen.
Die Alarmstufe sieht die Einrichtung einer kommunalen Einsatzleitstelle (CECOPAL) im CEMELPA in der Calle Tunerillas Nr. 1 sowie die Herstellung von Kommunikationsverbindungen zum CECOES 1-1-2 und zum CECOPIN vor, sofern diese eingerichtet werden können. [Ayto. Las Palmas de Gran Canaria]
Lesen Sie diesen Artikel auch auf Spanisch auf elalisio.es.




