Puerto de la Cruz, 28. Juli 2026
Der Sprecher der PSOE in Puerto de la Cruz, Marco González, hat heute, am Dienstag, politische Verantwortung für die Verschleierungstaktik, die Manipulation und die mangelnde Transparenz der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit dem Vorfall der Wasserverschmutzung am Strand Playa Jardín am 22. und 23. Juni gefordert.
González wies darauf hin, dass die Kommunalregierung (PP-ACP-CC) durch den Bürgermeister Leopoldo Afonso (PP) ihre Darstellung seit vergangenem Freitag immer wieder geändert habe – zunächst versicherte er auf einer Pressekonferenz, keine Mitteilung vom Gesundheitsamt erhalten zu haben, bis hin zur Plenarsitzung am gestrigen Montag, in der er schließlich zugab, dass er doch eine E-Mail erhalten hatte. „Wir haben es hier nicht mit einem kleinen Fehler zu tun, sondern mit einer Vertuschungsstrategie, die innerhalb weniger Tage zusammengebrochen ist“, erklärte er.
Der Sprecher der Sozialisten betonte zudem, dass die Stadtverwaltung in der Plenarsitzung auch nicht geklärt habe, wer innerhalb der Exekutive selbst mit dem Gesundheitsamt telefoniert habe, obwohl dieser Anruf entscheidend sei, um genau nachzuvollziehen, was in jenen Tagen tatsächlich geschehen sei. „Sie zeigen sich weiterhin nicht, erklären weiterhin nicht das Wesentliche und versuchen weiterhin, mit immer widersprüchlicheren Darstellungen Zeit zu gewinnen“, kritisierte er.
Marco González erinnerte daran, dass die PSOE am vergangenen Mittwoch alle Informationen zu diesem Verschmutzungsvorfall angefordert habe und bis heute nichts erhalten habe. Unterdessen, so beklagte er, „legt die Kommunalregierung jeden Tag andere Unterlagen vor, teilt diese aber weder mit der Opposition noch mit der Bevölkerung“. Seiner Ansicht nach zeugt diese Haltung von einer Regierungsführung, die auf Verschleierung, Manipulation und Missachtung der Wahrheit beruht.
Außerordentliche Plenarsitzung
Angesichts dieser Situation wird die Sozialistische Fraktion die Einberufung einer außerordentlichen Plenarsitzung beantragen, um dem Bürgermeister und seiner Regierung eine letzte Gelegenheit zu geben, ein für alle Mal die ganze Wahrheit über die Ereignisse vom 22. und 23. Juni zu sagen. „Die Bürger verdienen es zu erfahren, was passiert ist, wer was wusste, wann er davon erfahren hat und warum seitdem versucht wurde, alle zu verwirren“, betonte González.
Der sozialistische Sprecher hob hervor, dass es sich nicht nur um eine Frage der Verwaltung, sondern um politische Verantwortung handele. „Wenn eine Regierung ihre Darstellung ändert, Dokumente zurückhält, der Opposition keine Antworten gibt und so schwerwiegende Vorfälle nicht aufklärt, verliert sie jegliche Glaubwürdigkeit. Und wenn man mit der öffentlichen Gesundheit und dem Vertrauen der Menschen spielt, ist es das Mindeste, Verantwortung zu übernehmen“, schloss er. [Socialistas Portuenses]
Lesen Sie diesen Artikel auch auf Spanisch auf elalisio.es.





