Santa Cruz de Tenerife, 1. September 2026.
Beamte der örtlichen Polizei von Santa Cruz de Tenerife, die im Gebiet von Anaga stationiert sind, führten letzte Woche gemeinsam mit Mitarbeitern der Umweltbehörde des Cabildo von Teneriffa eine Inspektion von zwei Teichen in den Gebieten Los Orovales und Las Breñas durch. In beiden Fällen fordern sie die Ergreifung von Maßnahmen, um die Schäden zu verhindern, die das erstgenannte Gewässer für den Sturmtaucherbestand in diesem Gebiet verursacht.
Die Polizeibeamten und Umweltbeauftragten suchten diese abgelegene Gegend im Anaga-Gebirge auf, um die Situation zu begutachten und zu überprüfen, nachdem sie verschiedene Hinweise dazu erhalten hatten.
Vor einigen Tagen führten zwei Polizisten und eine Umweltbeamtin, ausgehend von El Draguillo, eine gründliche Inspektion durch, bei der sie das gesamte Gebiet zu Fuß auf dem Wanderweg erkundeten, der von Las Palmas de Anaga nach Los Orovales führt. Nach einer Sichtsuche in einem schwer zugänglichen Bereich unter den Geröllmassen an der Ostflanke des Roque del Aderno wurde ein verlassenes Wasserreservoir ausfindig gemacht.
Im Inneren der Anlage wurde eine große Anzahl von Vogelskeletten festgestellt. Eine auf diesem Gebiet spezialisierte Umweltbeauftragte der Insel stellte fest, dass es sich bei den Überresten um Asche-Sturmtaucher (Calonectris borealis) handelt, eine Art, die in der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln unter hohem Schutz steht. Die Inspektion bestätigte die Hypothese, dass viele dieser Vögel, insbesondere Jungvögel, desorientiert in das genannte Becken fielen und anschließend nicht mehr in der Lage waren, es wieder zu verlassen.
Den zuvor erhaltenen Informationen folgend, begaben sich die Beamten auf einen kaum erkennbaren Pfad in Richtung Las Breñas, wo die Polizisten eine zweite Anlage ausmachten: einen kleinen Wassertank, der derzeit mit Abfällen und Müll gefüllt ist, es wurde jedoch festgestellt, dass er keine besondere Gefahr für die Exemplare dieser geschützten Art darstellt. Dennoch wird auch hier ein Eingriff als notwendig erachtet.
Nach der Erstellung der entsprechenden Berichte und eines umfangreichen Fotodossiers wurde beim Cabildo von Teneriffa ein dringender Eingriff in das erste Becken beantragt, da es zu einer tödlichen Falle für die Jungvögel der Sturmtaucher geworden ist, die zudem zu dieser Jahreszeit beginnen, ihre Nester zu verlassen.
Beim zweiten Becken wurde dieses Risiko ebenfalls bewertet, und es wurde ebenfalls in die Maßnahmen einbezogen, um es zu schließen oder abzudecken und so diese Situation zu beseitigen.
Neben diesen Abhilfemaßnahmen, die unter der Leitung von kompetentem Fachpersonal entworfen und umgesetzt werden müssen, würde dadurch sichergestellt, dass die Aschsturmtaucher nicht mehr in die bestehenden Anlagen fallen, dort gefangen bleiben oder sich darin verfangen können.
Ebenso haben die örtlichen Polizeibeamten diese Informationen an die städtische Bauaufsichtsbehörde der Hauptstadt weitergeleitet, um den Eigentümer bzw. die Eigentümerin ausfindig zu machen und damit auch eine Umzäunung dieser Anlagen vorgeschlagen wird. [Ayto. Santa Cruz de Tenerife]
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