Candelaria startet eine intensive Kampagne zur Bekämpfung des Rabogato mit ökologischen Methoden

Mittwoch, 26. August 2026

Die Stadtverwaltung von Candelaria führt derzeit eine intensive Kampagne zur Bekämpfung und Beseitigung des Rabogato durch. Als Neuerung wurde im Gebiet Lomo del Caballo ein Pilotversuch durchgeführt, bei dem nach dem Entfernen der Ähren des Rabogato und dem Freischneiden ein ökologisches Mittel ausgebracht wurde, dessen Wirksamkeit nun bewertet wird, um den Einsatz im restlichen Gemeindegebiet zu prüfen.

Ein weiterer Bereich, in dem Maßnahmen ergriffen wurden, war Igueste, wobei die festgelegten Vorgaben für den Umgang mit und die Bekämpfung dieser invasiven Art befolgt wurden: Entfernen und Verpacken der Ähren, manuelles Entfernen der Pflanzen und deren anschließendes Verpacken sowie der Transport zu einer zugelassenen Deponie.

In diesem Zusammenhang erinnern die Bürgermeisterin von Candelaria, Mari Brito, und die Stadträtin für Natur und Umwelt, Maeva Tendero, daran, dass „der Rabogato aufgrund seiner hohen Fortpflanzungsfähigkeit, seiner bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensräume und seiner Fähigkeit, mit der einheimischen Flora zu konkurrieren, eine erhebliche Bedrohung für unsere Artenvielfalt darstellt“.

Zudem betonen beide Verantwortlichen der Stadtverwaltung, dass die Bekämpfung dieser Art ordnungsgemäß und unter Einhaltung der festgelegten technischen Richtlinien für deren Umgang, Bekämpfung und Beseitigung erfolgen muss, da ein unsachgemäßes Vorgehen zur Verbreitung ihrer Samen und damit zu ihrer Ausbreitung beitragen kann.

Im Rahmen der Sensibilisierungs- und Präventionsmaßnahmen hat die Stadtverwaltung von Candelaria ein Handbuch zur Bekämpfung des Rabogato herausgegeben, das die wichtigsten Empfehlungen für dessen ordnungsgemäße Beseitigung enthält und derzeit an die Bevölkerung verteilt wird.

Zu den darin enthaltenen Richtlinien gehört die Wichtigkeit, die Ähren abzuschneiden und die Pflanze vorsichtig auszureißen, um eine Verbreitung der Samen zu verhindern. Zudem müssen die Pflanzenreste und Samen ordnungsgemäß eingesammelt und in Säcke verpackt werden, um sie anschließend einem zugelassenen Entsorgungsunternehmen zu übergeben.

Das Handbuch weist auch auf Praktiken hin, die vermieden werden sollten, wie beispielsweise das Entsorgen der Samen oder Pflanzenreste im normalen Hausmüll, das Zurücklassen der Pflanze auf dem Boden nach dem Ausreißen oder die Verwendung der Pflanzenreste zur Kompostherstellung, da diese Maßnahmen die Ausbreitung begünstigen können.

Zudem wird empfohlen, regelmäßige Kontrollen in den behandelten Gebieten durchzuführen, um neue Exemplare, die möglicherweise austreiben, zu erkennen und zu beseitigen. Sobald die Art unter Kontrolle ist, wird empfohlen, eine Vegetationswiederherstellung der betroffenen Flächen durch die Anpflanzung einheimischer oder endemischer Arten durchzuführen, sofern diese nicht landwirtschaftlich genutzt werden sollen. Auf diese Weise wird dazu beigetragen, die Vegetationsdecke wiederherzustellen, Bodenerosion zu verhindern und zu vermeiden, dass andere invasive Arten den vom Rabogato hinterlassenen Raum besetzen. [Ayto. de Candelaria]

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