Im eigenen Land neidlose Anerkennung zu finden ist am schwersten. Besonders deutlich zeigte sich das Mitte September, als Spaniens Klatsch-Medien über einen der derzeit besten Schauspieler des Landes, Oscar-Preisträger Javier Bardem herzogen.
Autor: Wochenblatt
„Der Pate“ in Alicante
US-Erfolgsregisseur Francis Ford Coppola wird einen Teil seines nächsten Kinofilms „Tetro“ in den Filmstudios der Ciudad de la Luz in Alicante drehen.
Immigrationsminister Corbacho musste klein beigeben
Eher in einem Nebensatz erwähnte Spaniens Arbeits- und Immigrationsminister Celestino Corbacho am 3. September, dass ab kommendem Jahr „so gut wie keine“ ausländischen Arbeitskräfte mehr legal in ihrer Heimat angeworben werden und löste damit ein mittleres politisches Erdbeben aus.
Sozialer Sprengstoff
Die immer weiter auseinander gehende Armutsschere zwischen Immigranten und Spaniern birgt einen sozialen Sprengstoff, der jeden Moment in die Luft gehen könnte. So etwa lautet die Warnung, die im diesjährigen Bericht über Soziale Eingliederung des zur Caixa Catalunya gehörenden Observatorio de Inclusión Social veröffentlicht wurde.
Regierung will Sterbehilfe regeln
Die vorgesehene Reform der Normative für einen würdigen Tod könnte umfangreicher werden, als ursprünglich angekündigt.
Derzeit befasst sich das Gesundheitsministerium zwar noch hauptsächlich mit einer gesetzlichen Regelung, die Todkranken unnötige Schmerzen und Maßnahmen zur Lebensverlängerung ersparen soll.
Von der Polemik verfolgt
Santiago Calatrava, einer der berühmtesten Architekten Spaniens, wird in den letzten Jahren von der Polemik verfolgt. Nach den Kritiken, die er für seine Werke in Bilbao, Valencia und Jerusalem erntete, wurde nun bekannt, dass die Brücke, die er für den Canale Grande in Venedig entworfen hat, nicht offiziell eingeweiht wird.
Basken-Chef will Spanien in Straßburg verklagen
Es sollte der endgültige Schlag gegen die spanische Regierung werden. Ende Oktober hätten die Basken per Referendum selber über die größtmögliche Unabhängigkeit ihrer autonomen Region vom spanischen Staat entschieden.
Eigene Uniformen für Spaniens Soldatinnen
Seit 20 Jahren dürfen Frauen in Spanien zum Militär. Doch erst mit einer Frau als oberste Befehlshaberin, Verteidigungsministerin Carme Chacón, besteht für die Soldatinnen endlich die Chance auf eigene, ihren Körperformen entsprechende Uniformen.
Ex-Ministerpräsident Aznar dementiert Vaterschaft
Ganz offiziell ließ José María Aznar am 3. September über die FAES-Stiftung mitteilen, er sei nicht der Vater des Kindes, das die französische Justizministerin Rachida Dati erwartet.
Apostel der gesunden spanischen Wirtschaft
Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero hatte in diesem Jahr einen ganz besonderen Auftrag für Spaniens Botschafter. Wie jedes Jahr nach der Sommerpause lud der Ministerpräsident die 130 in aller Welt verstreuten diplomatischen Vertreter Spaniens zum Halbjahres-Treffen in den Moncloa-Palast nach Madrid.






