Eine neue Ausgabe von „Jam en la Plaza“ kommt nach Las Canteras, nachdem sie bereits rund fünfzig Künstler in einer urbanen und partizipativen Umgebung zusammengebracht hat.
- Die Initiative, die von der Kandidatur Las Palmas de Gran Canarias für die Kulturhauptstadt Europas 2031 ins Leben gerufen wurde, findet diesen Freitag, den 6. Februar, ab 17:00 Uhr in der Umgebung der NY Taxi Bar statt.
- Die Initiative für musikalische Improvisation auf der Straße bringt bekannte Künstler wie OM Rodríguez, Diego Zapata oder Liane sowie Dutzende von Amateur-Interpreten auf den Straßen der Stadt zusammen.
- Das Programm setzt auf die Begegnung zwischen Kreativen verschiedener Generationen und Nationalitäten und die Beteiligung der Bürger.
Las Palmas de Gran Canaria, 5. März 2026. – Mehr als 50 Künstler und 500 Zuschauer haben bereits an „Jam en la Plaza“ teilgenommen, einer kulturellen Initiative im Rahmen der Bewerbung von Las Palmas de Gran Canaria um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2031“, die verschiedene öffentliche Räume der Stadt in offene Bühnen für musikalisches Schaffen verwandeln will. Die Veranstaltung findet morgen Freitag ab 17 Uhr erneut statt, und zwar auf der Promenade Las Canteras in der Nähe der NY Taxi Bar.
Das Projekt, das vom Musiker und Produzenten Kilian B. Millares koordiniert wird, setzt auf das Format der „Jam Session“, offene Treffen, die auf Improvisation basieren und bei denen Musiker unterschiedlicher Stilrichtungen, Laufbahnen und Nationalitäten ohne vorherige Proben gemeinsam auf der Bühne stehen. Die ersten beiden Veranstaltungen in der Marquesina de Santa Catalina und auf der Plaza de Santa Ana waren ein großer Erfolg, sowohl was die Zuschauerzahlen als auch die Beteiligung angeht.
Diese dritte Session beginnt mit einer Live-Aufzeichnung des Podcasts „No qué va“ mit einem Interview mit Óscar Domínguez (OM Domínguez), dem Gewinner der letzten Ausgabe des Festivals Sonora. Anschließend gibt es mehr als zwei Stunden Live-Musik mit einer heterogenen Gruppe von Musikern, bestehend aus: Diego Zapata, Franco Contreras, Kilian Barrera, Lucas Rouset, José Vera, Alejandro Borja, Toti Medina, DJ Ru&Man und Live-Malerei von Empatia.
„Die Idee war, einen Raum zu schaffen, in dem sich Künstler treffen, experimentieren und gemeinsam vor Publikum kreativ sein können. Improvisation hat etwas ganz Besonderes, weil alles in diesem Moment geschieht und auch das Publikum Teil dieser Energie ist“, erklärt Kilian Millares, Organisator der Initiative.
Improvisation und lokales Talent
Die erste Session von „Jam en la Plaza“ fand am 6. Februar in der Marquesina de los Espejos in der Nähe des Parks Santa Catalina statt. An diesem Tag nahmen Musiker teil, die mit verschiedenen Projekten der lokalen Szene verbunden sind, darunter Alan Himar (Nala Rami), Faye Nikita (Rebel Free Souls) und Diego Zapata (Liane), die bei einem von Improvisation geprägten Treffen gemeinsam auf der Bühne standen.
Die Veranstaltung umfasste auch eine Live-Kunstperformance der polnischen Künstlerin Patrycja Mladenowa (Empatia), die den interdisziplinären Charakter des Projekts unterstrich. Die Reihe wurde mit einer zweiten Veranstaltung auf der Plaza de Santa Ana im historischen Zentrum der Stadt fortgesetzt, wo sich Musiker und Publikum erneut zu einer Live-Performance versammelten.
Für Millares besteht das Ziel des Projekts genau darin, Kultur aus den üblichen Räumen herauszuholen. „Wir wollten, dass Musik an Orten stattfindet, an denen sich Menschen normalerweise aufhalten, dass jemand, der spazieren geht, auf eine Jam-Session stößt und stehen bleibt, um zuzuhören. Das ist eine Möglichkeit, künstlerisches Schaffen dem Alltag der Stadt näher zu bringen“, erklärt er.
Begegnung zwischen Künstlern und Publikum
Der dritte Termin dieser Reihe findet am 6. März statt, mit einem Programm, das bereits über die sozialen Netzwerke des Projekts und der Kandidatur für die Kulturhauptstadt Europas 2031 verbreitet wurde, die nächste Woche in Madrid um die Möglichkeit kämpfen wird, Finalistin zu werden.
Laut dem Koordinator hat die Erfahrung gezeigt, dass das Publikum großes Interesse an solchen offenen Formaten hat. „Die Resonanz der Menschen hat uns überrascht. Bei jeder Veranstaltung entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, weil die Musiker nicht genau wissen, was passieren wird, und das Publikum diesen kreativen Prozess live miterlebt“, erklärt er.
Ein Projekt im Zusammenhang mit LPGC 20’31
„Jam en la Plaza“ ist Teil der kulturellen Initiativen, die die Kandidatur von Las Palmas de Gran Canaria als Kulturhauptstadt Europas 2031 begleiten, ein Prozess, der die Bürger einbeziehen und das künstlerische Talent der Region sichtbar machen soll. „Diese Art von Initiativen passt sehr gut zum Geist der Kandidatur, denn sie stehen für Partizipation, Gemeinschaft und gemeinsame Kreativität“, versichert Kilian Millares.
Mit fast tausend Besuchern bei den drei Veranstaltungen unterstreicht „Jam en la Plaza“ die Idee der Stadt als lebendiger Ort des kulturellen Schaffens, an dem Künstler und Publikum in einem offenen und spontanen Format Erfahrungen austauschen. [Ayto. Las Palmas de Gran Canaria]







