Das in der Gemeinde Los Realejos entwickelte Programm umfasst das neue Dekret zum Aktivtourismus, das seit einem Jahr in Kraft ist, sowie die Regulierung des Sektors in Naturräumen und das Warn- und Notfallsystem.
In diesem Zusammenhang betonte der Bürgermeister von Los Realejos, Adolfo González, dass Los Realejos die Gemeinde mit den meisten Betten für den ländlichen Tourismus auf Teneriffa sei. „Der ländliche und der Aktivtourismus sind zwei Sektoren, die sich in der Gemeinde und im gesamten Norden Teneriffas perfekt ergänzen“, erklärte er.
Die Geschäftsführerin von Turismo de Tenerife, Dimple Melwani, versicherte, dass Teneriffa die Insel mit den meisten Unternehmen dieser Branche auf den gesamten Kanarischen Inseln sei. „Wir setzen uns für nachhaltige Erlebnisse ein“, versicherte sie. In Bezug auf die Regulierung in Naturräumen wie dem Teide erklärte sie, dass „diese als Bindeglied dienen und die Interessen der Tourismusbranche vertreten werden“.
Der Vorsitzende von Ecoactiva Canarias und ANETAE, José Luis Echevarría, hob die Zahl der Unternehmen der Branche auf der Insel Teneriffa hervor, die bei rund 500 liegt. Auf den gesamten Kanarischen Inseln beschäftigt die Branche mehr als 4.000 Menschen – eine Zahl, die sich mit dem neuen Dekret voraussichtlich vervielfachen wird. Zum Thema Warnmeldungen forderte er eine „Zoneneinteilung der Warnmeldungen“, da „die Aussetzung von Aktivitäten nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Destination einen Nachteil darstellt“.
Der Tourismusberater Raúl Temprano erläuterte die Arbeit im Zusammenhang mit dem neuen Dekret zum Aktivtourismus, das eine neue Etappe für diese Aktivität auf den Inseln einläuten wird.
Regelungen im Teide-Nationalpark
Die erste Diskussionsrunde konzentrierte sich auf die Regelungen im Teide-Nationalpark und die Herausforderungen, die dessen Regulierung und Verwaltung im aktuellen Kontext mit sich bringen, was unter den Unternehmen für große Kontroversen sorgt. Die Geschäftsführerin Dimple Melwani und der Inseldirektor für Natur und Umwelt des Cabildo von Teneriffa, Pedro Manuel Millán, erläuterten die Problematik und betonten die Notwendigkeit der Zusammenarbeit, um eine zufriedenstellende Lösung für die Unternehmen im Aktiv- und Ökotourismus zu finden, die es ihnen ermöglicht, ihren Betrieb normal und sicher fortzusetzen.
Podiumsdiskussionen und die Zukunft des Aktivtourismus
Die Veranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion über die Gegenwart und Zukunft des Aktivtourismus und des Ökotourismus auf den Kanarischen Inseln, an der der Geschäftsführer von GaiaTours, Sergio González, der Geschäftsführer von El Cardón NaturExperience, Valerio del Rosario, die Geschäftsführerin von Ecolandlovers – Reiseführer auf Lanzarote, María Condo, sowie der Geschäftsführer von AstroEduca, Frank A. Rodríguez. [ECOACTIVA CANARIAS]
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