Der II. barrierefreie Karnevalsumzug von Telde stand ganz im Zeichen der Inklusion

  • Das Schweigen macht Lärm für die Inklusion beim II. barrierefreien Karnevalsumzug von Telde, der San Gregorio mit Seifenblasen überflutete.
  • Familien in Kostümen erfüllten die Straßen von San Gregorio mit Farbe und Freude – im Rahmen des stillen Umzugs, an dem verschiedene Gruppen des Teldenser Karnevals teilnahmen.
  • Am Ende des Umzugs bot der Franchy-Roca-Park angepasste Aktivitäten und die „Ecke der Ruhe“ (Rincón de la calma), die der emotionalen Selbstregulierung und der sensorischen Erholung dienen soll.

Telde, 13. März 2026. – Der Karneval von Telde erlebte am Freitagnachmittag einen Moment voller Emotionen, Inklusion und stiller Magie mit der Feier der II. „Cabalgata Accesible“ (der zweiten barrierefreien Parade), die im Franchy-Roca-Park startete und durch die Straßen von San Gregorio führte, wobei sie die Stadt mit Seifenblasen, Farben und Lächeln erfüllte.

Ganze Familien, Kinder sowie kostümierte Erwachsene schlossen sich einem Umzug an, der Freude, Fantasie und Spaß mit absolutem Respekt für die sensorische Empfindlichkeit der Teilnehmer verband. Die Veranstaltung, die ohne laute Geräusche auskam, zeigte, dass auch Stille Lärm machen kann, wenn es um Inklusion und Zusammenleben geht.

Route und Aktivitäten

Die Route führte durch die Straßen María Encarnación Navarro, Rivero Bethencourt und Congreso, um dann zum Franchy-Roca-Park zurückzukehren, wo die Aktivitäten fortgesetzt wurden. Dort genossen die Kleinsten angepasste Spiele und die „Rincón de la Calma“ (Ruheecke), einen Bereich, der für emotionale Selbstregulierung und sensorische Erholung konzipiert ist, während die festliche und sichere Atmosphäre es allen ermöglichte, voll und ganz an der Feier teilzunehmen.

Mitwirkung und Zusammenarbeit

An dem Umzug mit farbenfrohen Wagen mit Comicfiguren nahmen die Murgas „Los Diver“, „Los Tutti Fruti“ und „Biznietos de SaryManchez“ teil, unterstützt durch den Verein ChapoTEA, der zur Einrichtung der Aktivitäten beitrug und dafür sorgte, dass das Angebot für alle Gruppen zugänglich und genießbar war.

Der Bürgermeister von Telde, Juan Antonio Peña, betont: „Diese zweite Ausgabe bestätigt, dass der barrierefreie Umzug bereits zu einem festen Bestandteil unseres Karnevals geworden ist. Es ist ein Anliegen dieser Regierung, dass alle das Fest ohne Barrieren genießen können.“ „Zweifellos zeigt die große Beteiligung, dass in Telde die Freude, die Farbenpracht, der Spaß und die Magie des Karnevals ohne Barrieren und Grenzen erlebt werden“, fügt der Bürgermeister hinzu.

Der Stadtrat für Feste, Miguel Rodríguez, dankt seinerseits dem Verein ChapoTEA und dessen Vertreterin Yurena Santana „für ihre Mitarbeit, damit der Karneval von Telde ein sicheres, inklusives und unterhaltsames Ereignis für alle Bürger*innen ohne Ausnahme ist.“ [Ayto. Telde]