Winterschlussverkauf als letzte Hoffnung


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Nach dem schlechten Weihnachtsgeschäft

Nach einem schlechten Weihnachts- und Dreikönigsgeschäft ist sich der kanarische Einzelhandel einig: der Winterschlussverkauf muss besser werden, um dieses gefürchtete Jahr überstehen zu können.

Tatsächlich soll das Festtagsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr in Santa Cruz um rund 20%, in La Laguna um rund 10% eingebrochen sein – fatal für die Händler, die gerade auf diese Tage bauen.

Und so startete der diesjährige WSV am 7. Januar mit aggressiven Preisnachlässen von bis zu 70%. Der Einzelhandel glaubt, nur auf diese Weise die Kunden anlocken zu können, deren Geldbeutel u.a. aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung und der zeitweiligen Streichung des Beamten-Weihnachtsgeldes durchweg schmäler geworden sind. Laut des Verbraucherverbandes FUCI werden die Canarios während des Winterschlussverkaufes durchschnittlich 72 Euro pro Person ausgeben, neun Euro weniger als im Vorjahr.

Nach der Liberalisierung der Schlussverkaufszeiten startete der WSV in einigen spanischen Regionen sogar schon am 2. Januar. FUCI erwartet, dass die Spanier durchschnittlich 80 Euro ausgeben werden. Auf dem Einkaufszettel stehen insbesondere Kleidung und Textilien (67%), gefolgt von Accessoires (21%) und technologischen Geräten (7%).




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