„Was isst Du? Ist es ökologisch?“


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Kanarische Regierung fördert Bio-Lebensmittel

Auch auf den Kanarischen Inseln, wo Bananen bekanntlich noch nach Bananen schmecken, auch wenn sie nicht aus ökologischem Anbau stammen, sind in den Regalen von Lebensmittelgeschäften immer häufiger auch Bio-Produkte zu finden.

Das kanarische Institut für Lebensmittelqualität (Instituto Canario de Calidad Agroalimentaria, ICCA) führt diesen Sommer eine Kampagne durch, um Lebensmittel aus biologischem Anbau zu fördern und die Bevölkerung über die gültigen Bio-Siegel aufzuklären. Unter dem Motto „Was isst Du? Ist es ökologisch?“ sollen ab August Flyer verteilt werden, um die Verbraucher auf die Kennzeichnung der Bio-Lebensmittel aufmerksam zu machen. Die Kampagne auf den Kanaren ist Teil einer nationalen Förderaktion für Öko-Produkte, die vom Umweltministerium ausgeht.

Auf den Flyern sind die beiden Bio-Siegel abgebildet, die Produkte aus ökologischem Anbau kennzeichnen und die von der zuständigen Öko-Kontrollstelle geprüft wurden: ein kanarisches Öko-Siegel und das EU-Bio-Logo. Ein Produkt erhält das europäische Bio-Siegel, wenn höchstens 0,9% gentechnisch verändertes Material enthalten ist und mindestens 95% der Inhaltsstoffe aus Öko-Anbau kommen.

1991 wurden auf den Kanarischen Inseln gerade mal 48,35 Hektar für biologische Landwirtschaft genutzt. Knapp zwanzig Jahre später ist die biologische Anbaufläche auf 3.676,44 Hektar angewachsen und die Zahl der Ökobetriebe lag 2010 bei 918 Unternehmen (inkl. verarbeitende Betriebe).




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