Wandern: Ein Weg aus der Krise?


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Canarios entdecken das Geschäft der geführten Wandertouren

Die Zahl der Urlauber, die auf den Kanaren mehr als nur Strand und Sonne suchen, wächst immer weiter.

Ein Großteil der ausländischen Touristen ist an dem Naturerlebnis der Inseln interessiert, möchte die Landschaft des Urlaubsziels zu Fuß erkunden, ursprüngliche Dörfer und die lokale Gastronomie kennenleren. Dies wird an der wachsenden Zahl der Anbieter geführter Wanderungen deutlich, die sich über regen Zulauf freuen. In Zeiten der Wirtschaftskrise scheinen Unternehmen, die sich auf geführte Touren spezialisieren, ein Ausweg zu sein. Auch immer mehr Canarios entdecken die Lust am Wandern. Vielleicht wurde deshalb das Tourismussegment Wandern erstmals in die Tourismusstrategie 2012-2015 des Cabildos von Teneriffa als prioritäre Werbelinie aufgenommen.

Seit 2005 sei die Nachfrage nach geführten Wanderungen kontinuierlich gestiegen, erklärte José Juan Cano, Tourismusdozent der UNED, der kanarischen Zeitung Diario de Avisos. Und auch María Rosa Benítez, die ihr Unternehmen 1994 gründete und mittlerweile 17 Personen beschäftigt, weiß, dass der Wanderurlauber sich grundlegend von dem Sonne-Strand-Urlauber unterscheidet. Wer zum Wandern auf die Inseln kommt, hat Interesse an Natur, Land und Leuten und auch an den Traditionen.




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