Vier Millionen Euro für Tourismusplan


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Vulkane und nachhaltige Entwicklung sind die Schwerpunkte der neuen Strategie

Islas Canarias – una experiencia volcánica, so heißt der neue Plan zur Tourismusförderung der kanarischen Regierung, dessen Schwerpunkte der vulkanische Ursprung des Archipels und die nachhaltige Entwicklung sind.

Madrid – Dass diese Ausrichtung perfekt zu den Zielen des spanischen Tourismusplans „Horizonte 2020“ passt, hat für einen kräftigen finanziellen Zuschuss aus Madrid gesorgt. Die Entwicklung des Tourismus in Spanien soll in den nächsten Jahren auf der Basis der Wettbewerbsfähigkeit und der Nachhaltigkeit geschehen.

Wie die kanarische Tourismusministerin Rita Martín nach der Tagung des spanischen Tourismusrats in Madrid mitteilte, wurden ihr vier Millionen Euro für die Umsetzung des neuen regionalen Tourismusentwicklungsplans zugesagt. Dieser soll die Kanarischen Inseln durch ihren vulkanischen Ursprung von anderen Urlaubszielen differenzieren und Akzente auf die Natur und die umweltschonende Entwicklung setzen.

Rita Martín freute sich: „Erstmals haben alle sieben Cabildos einen gemeinsamen Plan ausgearbeitet, anstatt sich einzeln um die Fördergelder aus dem Fonds für die autonomen Regionen zu bewerben.“

Martín äußerte ihre Besorgnis über die unmittelbare Zukunft des Sektors. Deshalb hätten bei der Tagung in Madrid sämtliche regionalen Vertreter darauf gedrängt, einen „landesweiten Spezialplan“ aufzustellen, um im kommenden Jahr der Krise die Stirn zu bieten.




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