Staatshaushalt 2010: 570 Mio. Euro für Kanaren


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1,1 Prozent weniger als im Vorjahr für den Archipel

In Zeiten der internationalen Wirtschaftskrise ist auch beim Staat sparen angesagt. So wird der Staatshaushalt 2010 nach Ankündigung von Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado sehr sparsam ausfallen.

Auf den Kanarischen Inseln trat die Delegierte der spanischen Regierung am 29. September vor die Presse, um über den Anteil des Staatshaushalts zu berichten, der auf die Kanarischen Inseln entfällt. Darias betonte, dass der Staatshaushalt 2010 „einer der sparsams­ten der letzten Jahre sein wird“. Dennoch müssten die Kanaren keine großen Kürzungen befürchten. Wie Darias ankündigte, sollen laut vorliegendem Entwurf die Inseln im kommenden Jahr vom Staat 570 Millionen Euro erhalten. Das wären 1,1 Prozent weniger als 2009. Die Kanarischen Inseln zählen damit zu den autonomen Regionen Spaniens, in denen die staatliche Förderung am wenigsten gekürzt wird.

Der Entwurf des Staatshaushalts 2010 sieht eine Kürzung der Investitionen in den autonomen Regionen von insgesamt 5,45 Prozent vor, was Konsequenzen in allen Regionen außer dem Baskenland, La Rioja, Navarra, Extremadura und Ceuta – Regionen, die ihren Anteil am Staatshaushalt aufbessern werden, nach sich ziehen wird.

Nach dem Entwurf, den Elena Salgado am 29. September vorlegte, werden 2010 auf die autonomen Regionen Spaniens insgesamt 23,65 Milliarden Euro verteilt.




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