Sprung nach Afrika


BinterCanarias bietet neue Verbindungen und mehr Flüge

Die kanarische Fluggesellschaft BinterCanarias hat bereits vor einem Jahr begonnen, die Fühler auf dem Nachbarkontinent auszustrecken.

So reisten in den vergangenen zwölf Monaten Repräsentanten der Airline nach Marokko, Mauritanien, Senegal, Gambia, Guinea und auf die Kapverdischen Inseln, um sich mit den entsprechenden Regierungsvertretern zu treffen und über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen.

Fakt ist, dass die bereits bestehenden Binter-Flüge nach Marrakesch und El Aaiún mit einer Belegung von rund 75%  äußerst gut laufen. Hauptsächlich Wochenendurlauber vom spanischen Festland und Canarios nutzen das Flugangebot nach Marrakesch, während insbesondere marokkanische Geschäfstleute die El-Aaiún-Verbindung wählen.

Binter wird nun auch Flüge nach Casablanca (zweimal die Woche) und Agadir (ebenfalls zweimal die Woche) anbieten und zudem die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Marrakesch von zwei auf drei und nach El Aaiún von drei auf vier erhöhen.

Als Nächstes will man in nicht allzu ferner Zukunft Verbindungen zu den mauritanischen Städten Nouakchott und Nuadibu einrichten.

Doch Binter plant nicht nur die Ausweitung der Verbindungen zwischen den Kanarischen Inseln und Westafrika, sondern auch den Einstieg in den innerafrikanischen Markt, der mit geschätzten 300 Millionen möglichen Kunden enormes Potenzial bietet. Diesen Markt will sich die kanarische Airline nicht entgehen lassen und zielt darauf ab, innerhalb der nächsten fünf Jahre auch Inlandsflüge in afrikanischen Ländern einzurichten.




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