Sommerschlussverkauf geht mit enttäuschendem Ergebnis zu Ende


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Experten kommen zu unterschiedlichen Bilanzen: Die Rede ist von 5, 10 und 15%igen Umsatzrückgängen

Der Sommerschlussverkauf geht auf den Kanaren in diesem Jahr mit einem ernüchternden Ergebnis für den Handel zu Ende. Schon im vergangenen Jahr hatte die Schlussverkaufszeit nicht das gewünschte Ergebnis erbracht und auch diese Saison lässt den Handel nicht aufatmen.

Obwohl es viele Sonderangebote und Preisnachlässe von bis zu 70% gab, legte sich der Anfang Juli verzeichnete Kundenansturm im Laufe des Sommers erheblich.

Schon vor dem offiziellen Ende des Sommerschlussverkaufs am 31. August teilte der Generaldirektor für Handel bei der kanarischen Regierung, Arturo Cabrera, mit, dass mit einem Rückgang der Verkaufszahlen um 5 bis 10% im Vergleich zum letzten Jahr gerechnet werde. Dennoch könne man das Resultat nicht mit dem Vorjahr vergleichen, denn heute seien die Umstände anders. Allerdings muss bedacht werden, dass bereits im letzten Jahr die Umsätze drastisch zurückgegangen waren und somit der weitere Rückgang in diesem Jahr die Lage der Einzelhändler erschwert.

Für den weiteren Jahresverlauf sprach Cabrera die Hoffnung aus, dass im September und Oktober durch den Schulbeginn und im Dezember durch Weihnachten wieder mehr Umsatz gemacht wird.

Weniger zuversichtlich gab sich der Vorsitzende des Handelsverbands von Teneriffa (Fedeco), Luis de Miguel, der bedauerte: „Die schlimmsten Ahnungen haben sich bestätigt und die Verkäufe sind im Vergleich zum letzten Sommer um zwischen 10 und 15% zurückgegangen.“  Besonders hart treffe es die kleinen und mittleren Unternehmen, die ohnehin am stärksten unter der Krise leiden, weshalb die Inseln an erster Stelle aller autonomen Regionen stehen, was die Zahl der Geschäftsschließungen angeht, erklärte de Miguel.




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