Schlechte Noten für die Stromversorger


Foto: Pixabay

Madrid – Wieder einmal wurde die Stromversorgung von den Verbrauchern am schlechtesten bewertet, wie aus einer im Mai veröffentlichten Studie des Kartellamtes hervorgeht. Am meisten kritisierten die Verbraucher den hohen Preis (90,5%). Fast die Hälfte der Kunden bemängelte zudem die fehlende Transparenz bei den angesetzten Preisen der Rechnung. Das Breit­band-Internet und das Festnetz landeten bei der Unzufriedenheit der Kunden auf dem zweiten bzw. dritten Platz (17,9% bzw. 15,2%).

Die Umfrage wurde vom Kartellamt im letzten Quartal 2018 bei 4.987 Haushalten und 9.194 Personen durchgeführt und soll die Zufriedenheit der Verbraucher mit Dienstleistungen aus den Sparten Telekommunikation, Bezahlfernsehen, Energie, Post- oder Transportwesen messen.

In allen Sektoren war es hauptsächlich der Preis, der zur Unzufriedenheit der Konsumenten führte, und zwar insbesondere bei Strom, Erdgas und Mobilfunk. Eine mangelhafte Trans­parenz bei der Rechnung wurde bei Strom und Erdgas am zweithäufigsten kritisiert, bei Breitband-Internet, Bezahlfernsehen und Mobilfunk war es hingegen die mangelnde Qualität der Dienstleistung an sich. Allein beim Festnetz wurde als zweithäufigstes Ärgernis ein schlechter Kundenservice angeführt.

Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich zu: