Rekordtief bei neuen Hypothekenverträgen


Während Spanien im Juni ein historisches Rekordtief beim Abschluss von Hypothekenverträgen verzeichnete, hielt sich der Absturz der Zahlen auf den Kanaren in Grenzen – im regionalen Vergleich schnitten die Inseln noch am besten ab.

Madrid – Nachdem Ende letzten Jahres die Steuervergünstigung beim Kauf von Wohnimmobilien gestrichen wurde, war der Einbruch bei der Aufnahme neuer Hypotheken abzusehen. So fiel das erste Halbjahr 2013 auch äußerst negativ aus und geht mit nur 115.895 neuen Hypotheken spanienweit als schlechtestes seit dem Jahr 2003 in die Geschichte ein.

Laut dem Statistikinstitut Instituto Nacional de Estadística (INE) fiel insbesondere der Juni negativ aus – in ganz Spanien wurden nur 14.053 Darlehensverträge auf Immobilien und somit 42% weniger abgeschlossen als noch ein Jahr zuvor.

Auch auf den Kanarischen Inseln wurde im Juni ein Rückgang verzeichnet, der sich jedoch mit 14% in Grenzen hielt und im regionalen Vergleich moderat ausfiel. Nach Angaben des INE wurden 669 neue Hypothekenverträge geschlossen. Insgesamt wurden für den Immobilienkauf bestimmte Darlehen über 44,5 Millionen Euro aufgenommen.

Spanienweit ist die Zahl der neu abgeschlossenen Hypotheken seit 38 Monaten rückläufig. Im Juni betrug die aufgenommene Kreditsumme im Durchschnitt 97.495 Euro. Im Schnitt belegten die Banken die Hypotheken mit einem Zinssatz von 4,4%.




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