Preise hoch am Jahresanfang


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Strom und Porto wurden teurer

Pünktlich zum 1. Januar traten diverse Preiserhöhungen in Kraft, die größtenteils die Anpassung von Gehältern und Renten überschreiten.

Madrid – So wurde der Stromtarif TUR, der 17 Millionen Haushalte bzw. kleine und mittelgroße Unternehmen betrifft, im Schnitt um 3% angehoben. Der Verbraucherverband Facua sprach von durchschnittlich 6,50 Euro Mehrkosten im Monat.

Auch die Post hat die Tarife erhöht. Unter anderem kostet das Porto für einen Normalbrief bis 20 Gramm nun 0,37 Euro. Die Anhebung der Flughafengebühren auf allen spanischen Flughäfen wird sich auch bei den Kanarenflügen bemerkbar machen, selbst wenn es sich durchschnittlich nur um ein Plus von 85 Cent pro Sitzplatz handelt.

Auf dem Festland wurden die Ticketpreise für den Zugverkehr auf Nah- und Mittelstrecken und die Mautgebühr für Autobahnen angehoben.

Das Ende der Steuervergünstigung beim Immobilienkauf

Da zum 1. Januar die steuerliche Abschreibung auf Käufe von Wohnimmobilien nach einem Jahr wieder abgeschafft wurde, bezahlen Haus- und Wohnungskäufer nun zehn Prozent Mehrwertsteuer.

Hypothekenschuldner dagegen können sich derzeit über einen mit rund 0,5% rekordverdächtig niedrigen Zinssatz (Euribor) freuen.




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