Overbooking auf Fuerteventura


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Kanarische Familien betroffen

Dass im August auf den Kanarischen Inseln absolute Hochsaison herrscht, ist nichts Neues. Allerdings freuen sich die Hoteliers in diesem Jahr besonders über die Buchungszahlen, denn vielerorts sind die Kapazitäten zu fast 100% ausgelastet.

So auch im Süden der beliebten Strandinsel Fuerteventura. Hier wurden schon die ersten Fälle von Overbooking bekannt und die Tageszeitung Canarias 7 meldete, dass bis zu 50 kanarische Familien davon betroffen waren.

Eine Betroffene aus Gran Canaria berichtete, sie habe ihren Urlaubsaufenthalt im Süden Fuerteventuras zusammen mit einer 18-köpfigen Freundesgruppe bereits im Mai reserviert und auch die Fährtickets gebucht. Nun sei ihr mitgeteilt worden, dass im gebuchten Hotel keine Zimmer mehr frei sind. Als einzige Alternative wurde ihr angeboten, auf ein Hotel im Süden Gran Canarias umzubuchen – mit einem 15%igen Rabatt.

Rafael Gallego vom Reisebüroverband der Provinz Las Palmas de Gran Canaria räumte zwar ein, dass in diesem Jahr mehr Overbookingfälle auf Fuerteventura aufgetreten sind als im vergangenen Sommer, versicherte jedoch, dass weniger als 100 kanarische Familien betroffen seien. Außerdem bemühten sich die Hotelleitungen, die Gäste in anderen Resorts unterzubringen. So sei es zum Beispiel im Fall der Hotelgruppe Dunas, deren Hotels und Appartementanlagen in der zweiten Augusthälfte zu 100% ausgebucht sind.

Unterbringung in anderen Hotels der Kette

„Overbookingopfer werden in anderen Hotels der Kette untergebracht, sobald Zimmer frei werden“, erklärte Gallego. Auch eine andere spanische Hotelkette sah sich gezwungen, bis zu 70 Reservierungen im Süden Fuerteventuras auf Hotels auf Gran Canaria umzubuchen.




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