Nicht rückzahlbare Hilfen für 58.000 kanarische Firmen

Román Rodríguez, kanarischer Vizepräsident Foto: EFE

Román Rodríguez, kanarischer Vizepräsident Foto: EFE

Die Höhe der Zuwendungen liegt je nach der Zahl der Mitarbeiter zwischen 3.000 und 5 Millionen Euro

Kanarische Inseln – Im Zeitraum vom 15. Juni bis 28. Juli 2021 können 58.000 kanarische Selbstständige und Unternehmen einen Teil der 1,144 Milliarden Euro Direkthilfen beantragen, welche der spanische Staat den Kanarischen Inseln überwiesen hat. Diese Summe macht 16% des Betrags für ganz Spanien aus, den die Regierung im März festgelegt hat. Demzufolge sind die Kanarischen Inseln die Region, welche anteilig am meisten erhält, um den Unternehmen aus dem Corona-Tief herauszuhelfen.
Das Dekret, das die Verteilung der Gelder regelt, weist den Selbstständigen und den mittelständischen Unternehmen, die 95% des Wirtschaftsgefüges der Inseln ausmachen, mit 720 Millionen Euro über die Hälfte dieser Summe zu.
Die ersten Gelder sollen noch vor Beendigung der Antragsfrist fließen. Wie der kanarische Vizepräsident Roman Rodríguez erklärte, können Autónomos (Selbstständige) bis zu 3.000 Euro erhalten, Firmen mit bis zu zehn Angestellten bis zu einer halben Million Euro, bis 49 Mitarbeiter bis zu 1,8 Millionen Euro und Unternehmen ab 50 Angestellten bis zu 5 Millionen Euro.

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