La Palmas Hauptstadt plant Neugestaltung der Küste


© Moisés Pérez

Seit Anfang April liegt ein entsprechendes Projekt aus

Ähnlich wie ihre Namensschwester auf Teneriffa träumt auch Santa Cruz de La Palma schon seit Jahren davon, die Stadt zum Meer hin zu öffnen, sprich, das Ufergebiet so zu gestalten, dass es für die Einwohner nutzbar ist.

Dass dafür umfangreiche Umgestaltungsarbeiten notwendig sind, kann sich jeder vorstellen, der die Hauptstadt der Insel La Palma schon einmal besucht hat.  Nach jahrelanger Planung ist seit Anfang April nun ein entsprechendes Umgestaltungsprojekt des dem spanischen Umweltministerium unterstehenden Küstenamts zur öffentlichen Auslegung freigegeben. Das Budget für die Ausschreibung der Umsetzung des Plans wurde vorerst auf knapp über 28 Millionen Euro festgelegt. Einen Monat lang dürfen nun Einwände erhoben bzw. Verbesserungsvorschläge eingereicht werden.

 Das Projekt sieht unter anderem einen künstlichen Strand vor, der vom Hafen bis zur Las Nieves-Schlucht reichen soll. Dies diene jedoch nicht nur der Erweiterung des Freizeitangebots der Stadt, sondern schütze diese vor allem auch besser vor dem Wellengang, heißt es in diesem Zusammenhang. Die Arbeiten sollen Anfang kommenden Jahres beginnen.




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