Kreuzfahrtschiffe weichen auf die Kanaren aus


Wegen der Ägypten-Krise

Wegen der politischen und sozialen Krise Ägyptens, den Unruhen und den schweren Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und den Morsi-Anhängern haben neben den Reise- auch diverse Kreuzfahrt-Veranstalter bereits ihren Winter-Routenplan geändert – zugunsten der Kanarischen Inseln.

MSC Cruceros gab bekannt, die MSC Armonía nicht mehr in das Rote Meer sondern in den Atlantik zu entsenden. Die ursprünglich geplanten Routen wurden gestrichen, statt dessen zwei neue Reiseverläufe organisiert. Zwischen November und März werden nun eine Kanaren-Madeira- und eine Kanaren-Marokko-Route angeboten. Zusteigen kann man scheinbar sowohl in Santa Cruz de Tenerife als auch in Las Palmas de Gran Canaria.

MSC-Generaldirektor Emiliano González erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur EFE, die saisonale Fahrplanänderung begründe sich auf der für das Unternehmen absolut vorrangigen Sicherheitsfrage. Für die Kanaren bedeute die Routenänderung ein Plus von 40.000 zahlungskräftigen Urlaubern.

Auch die Kreuzfahrtschiffe von Pullmantur und Norwegian Cruise Lines werden zumindest in diesem Winter Ägypten nicht anlaufen.

Natalia Frutos von der Reiseagentur IAG7 gab jedoch gegenüber EFE bekannt, zumindest die berühmten Nilkreuzfahrten würden weiterhin angeboten werden, allerdings seien schon viele Buchungen storniert worden.




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