Kanarischer Ferienvermieter-Verein weiter aktiv


Auf mehreren Inseln fanden Versammlungen statt

Der Verband Asociación Canaria del Alquiler Vacacional, der sich um die Regulierung der privaten Vermietung von Ferienwohnungen bemüht, die bislang gesetzlich verboten ist und harte Strafen nach sich zieht, bemüht sich weiterhin um eine Regelung.

Doris Borrego, die Präsidentin dieses Interessenverbandes hat jetzt über zahlreiche Aktivitäten berichtet, die inzwischen stattgefunden haben oder in nächster Zeit geplant sind.

Der Verband, der sich auch mit Insel- und Gemeindeverwaltungen in Verbindung gesetzt hat, konnte sich inzwischen die Unterstützung mehrerer Stadtväter sowie der Cabildo-Präsidenten von La Palma, Fuerteventura und Lanzarote sichern.

So haben persönliche Gespräche mit Gemeindevertretern des Inselnordens von Teneriffa wie Los Silos, Buenavista, Garachico, Icod de los Vinos, La Orotava stattgefunden, und alle haben sich für eine Regulierung der Ferienvermietung ausgesprochen. Interessant war auch das Treffen mit Lorenzo Dorta, dem Präsidenten des „Consorcio Isla Baja“, der die Bedeutung dieses Tourismus-Segments für den Inselnorden für ganz besonders wichtig hält.

ASCAV verfügt schon seit einiger Zeit über die Fürsprache der Verantwortlichen der Inselverwaltungen von La Palma und Fuerteventura. Nach einem persönlichen Gespräch mit Pedro San Ginés, dem Präsidenten des Cabildos der Insel Lanzarote, kann der Verband auch von dieser Seite auf Unterstützung zählen.

Ein Sprecher der kanarischen Regierung hat zugesagt, dass in Kürze ein neues Treffen mit Vertretern der ASCAV angesetzt wird, das auf jeden Fall noch vor den Sommerferien stattfinden soll.

Dass dieses brisante Thema über die Grenzen der Kanaren hinaus Interesse erweckt, beweist die Tatsache, dass ein Kamerateam des ersten spanischen Fernsehsenders auf Gran Canaria einen einstündigen Bericht gedreht hat, der sich mit der privaten Ferienvermietung befasst und demnächst spanienweit ausgestrahlt werden soll.

Doris Borrego weist alle Betroffenen darauf hin, dass falsche Informationen im Umlauf sind, welche besagen, dass Eigentümer einer Ferienimmobilie keine Anzeige befürchten müssen, wenn sie über einen Vermittler oder über einen Reiseveranstalter vermieten. Die Information sei völlig falsch, da sich dadurch nichts an der Rechtslage ändert, mahnt sie. Dem Eigentümer drohen Geldstrafen zwischen 18.000 und 60.000 Euro, gleichgültig ob er direkt oder über Dritte vermietet.

Weitere Infos über den Verein und seine Aktionen:

asociacionascav@gmail.es

www.ascav.es




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