Kanaren wollen amerikanische Unternehmen beim Sprung nach Afrika unterstützen


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Eine Information der Kanarischen Sonderzone ZEC

Die mehr als dreißig Unternehmen aus den USA konnten sich bei ihrem Besuch auf den Kanarischen Inseln vor Ort ein Bild über die logistischen Möglichkeiten machen, die der Archipel für die Niederlassung von Unternehmen bietet, die eine Expansion ins Auge fassen. In diesem Zusammenhang spielen die in der ZEC gewährten Steuerermäßigungen eine Schlüssel­rolle.

Führende amerikanische Unternehmen haben ein Augenmerk auf die Kanarischen Inseln als Ausgangsort für Geschäfte auf dem afrikanischen Kontinent geworfen. Der Grund dafür sind die enormen Möglichkeiten, die die Inseln ausländischen Investoren als trikontinentale Verbindungsplattform bieten und die Tatsache, dass sie äußerst interessante Steuerregelungen für die Niederlassung von Unternehmen mit Expansionsplänen bieten. Dies war auch der Beweggrund der ersten Handelsmission aus den Vereinigten Staaten, die die Kanarischen Inseln mit dem Vorhaben, sich hier niederzulassen und den Eintritt auf dem afrikanischen Markt zu analysieren, besucht hat.

Die aus vierzig Unternehmern bestehende Delegation hatte während ihres Aufenthalts in Las Palmas de Gran Canaria einen vollgepackten Terminkalender. Auf dem Programm standen Treffen mit Geschäftsleuten und Regierungsvertretern, um mögliche Investitionen in Westafrika zu präzisieren. Gleichfalls zeigten die Unternehmer Interesse daran, sich vor Ort näher über die Kanarische Sonderzone (ZEC) zu informieren. In diesem Zusammenhang haben sich die mehr als zweiunddreißig Vertreter erstrangiger Unternehmen, aus denen die Mission bestand, einen genauen Über­blick über die Möglichkeiten verschafft, die die Kanarischen Inseln als Basis für logistische Operationen bieten.

An dieser Stelle ist hervorzuheben, dass der afrikanische Kontinent derzeit ein potenzieller Markt für etwa sechzig der im Niedrigsteuergebiet der Kanarischen Inseln eingetragenen Unternehmen ist. Die Funktionsfähigkeit dieser Unternehmen ist zusammen mit dem schon aufgebauten Handelsnetz zwischen den beiden Regionen ein guter Grund, sich auf den Kanarischen Inseln niederzulassen und Partnerschaften mit kanarischen Unternehmen einzugehen. Die Inseln bieten Rechtssicherheit, Infrastrukturen, Equipment, Dienstleistungen, ein Verkehrsnetz, etc., also eine Reihe von Faktoren, die für Investoren bei der Auswahl eines bestimmten Standortes eine entscheidende Rolle spielen. Daher auch das Interesse an den Kanarischen Inseln als „bestgehütetes Geheimnis des Atlantiks“.

Biodiesel, Sonnenenergie, Kosmetik, Biotechnologie, die Aufbereitung von Wasser, Themenparks und die neuen Technologien sind nur einige der Wirtschaftsbereiche, die diese 32 amerikanischen Unternehmen, deren jährlicher Umsatz zwischen fünf und dreißig Millionen Dollar liegt, vertreten. Wichtig ist, dass es sich bei vielen der von diesen Unternehmen vertretenen Wirtschaftszweigen um Schlüssel­aktivitäten innerhalb der Kanarischen Sonderzone handelt, die als Werkzeug bei der Anziehung von Investitionen für Projekte mit technologischer Grundlage zur Diversifizierung der Wirtschaft beiträgt.

Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass es die ZEC ist, die die Konsolidierung dieser auf Wissen und den neuen Technologien basierenden Wirtschaftsbereiche möglich macht. Für die Entwicklung und Einführung dieser Art von Unternehmen hat die Regionalregierung die Inbetriebnahme von Technologieparks auf allen Inseln angekündigt sowie einen Aktionsplan, der mehr als zehn Millionen Quadratmeter Gewerbefläche auf den Markt bringt, um die Niederlassung von Unternehmen zu fördern, die die Umstellung zu einem neuen Wirtschaftsmodell begünstigen. Derzeit gilt die Kanarische Sonderzone mit ihrer verlängerten Laufzeit als eines der wichtigsten Werkzeuge bei der Diversifizierung der Produktionsstrukturen der Inseln; daher auch das Interesse an diesen bilateralen Treffen zur Förderung von innovativen Projekten.

Für weitere Informationen können Sie sich an folgende E-Mail-Adresse wenden: deutsch2@zec.org




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