IBEX-Firmen vergrößern Belegschaften


IBEX-Anzeigetafeln in der Börse in Madrid. Foto: EFE

Die Mitarbeiterzahl der 35 größten Börsenunternehmen erhöhte sich um 5%

Madrid – Die 35 kapitalkräftigsten börsennotierten Unternehmen Spaniens haben ihren Arbeitnehmerstamm in den letzten 12 Monaten um 5% erhöht.  Dies ergibt sich aus den Daten des ersten Halbjahres 2016, welche die IBEX-Unternehmen der CNMV, der Nationalen Kommission der Wertpapierbörse, vorgelegt haben. Die Zahl der Beschäftigten stieg in diesen Unternehmen insgesamt um 67.709 Personen.

Diese Erhöhung ergibt sich aus Unternehmensübernahmen, einer Verbesserung der Umsätze, vor allem im internationalen Geschäft, und der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Hierbei ist der Löwenanteil zwei Bankenübernahmen geschuldet, die über die Hälfte der Erhöhung ausmachen: BBVA übernahm die italienische Bank Garanti und mit dieser rund 27.000 Mitarbeiter, und Sabadell schluckte die britische TBS und hat so auf einen Schlag 8.000 Angestellte mehr.

Doch es gab auch neue Anstellungen aufgrund einer po­sitiven Entwicklung der Auftragslage und der Erschließung neuer Betätigungsfelder, welche jedoch meistens auf ausländischen Märkten stattfinden.

Beispielsweise profitierte Gamesa vom Wachstum des Marktes für Erneuerbare Energieen. Das Unternehmen schafft jedoch durch diese Entwicklung deutlich mehr Arbeitsplätze im Ausland, Indien, Mexiko und Brasilien, als im Inland. Auch beim Modekonzern Inditex zeigt sich dieser Trend, nur ein Viertel von 10.000 neuen Arbeitsplätzen entstand in Spanien.




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