Höhere Löhne wirken sich nicht auf die Kaufkraft aus


Mehr Geld in der Tasche, aber nicht mehr Waren im Einkaufswagen ­– die Lohnerhöhungen kommen den Arbeitnehmern auf den Kanaren nicht wirklich zugute. Foto: EFE

Die Preise sind entsprechend angestiegen

Kanarische Inseln – Im vergangenen Jahr ist das Durchschnittsgehalt auf den Kanaren auf einen historischen Höchststand von 1.442 Euro im Monat gestiegen. Doch aufgrund der ebenfalls ansteigenden Preise hat sich diese Entwicklung kaum auf die Kaufkraft ausgewirkt.

Seit vier Jahren steigt das durchschnittliche Gehalt auf den Kanaren kontinuierlich an, auf 1.442 Euro monatlich im letzten Quartal 2018, was im Vergleich zum Vorjahresquartal einer Steigerung von 1,5% entspricht. Trotzdem handelt es sich im landesweiten Vergleich immer noch um das drittniedrigste Durchschnittsgehalt unter allen autonomen Regionen, das deutlich unter dem nationalen Durchschnitt von 1.657 Euro liegt. So geht es aus den Daten des Nationalen Statistikinstituts (INE) hervor.

Laut einer diesbezüglichen Studie der Zeitarbeitsfirma Adecco hat sich der Lohnzuwachs jedoch aufgrund ansteigender Preise bzw. Inflation kaum auf die Kaufkraft der Bürger ausgewirkt.




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