Gute Ernte für Olivenbauern


Fuerteventura verdoppelt 2014 die Olivenöl-Produktion

Die Olivenbauern von Fuerteventura haben in den ersten Wochen der diesjährigen Erntezeit schon genauso viel Öl produziert, wie im gesamten vergangenen Jahr. Die Inselregierung rechnet damit, dass der Ertrag in diesem Jahr doppelt so hoch ausfallen und rund 6.000 Liter erreichen wird.

Die Herausforderung besteht nun darin, diesen Überschuss gewinnbringend zu vermarkten.

Die Ernte ist seit August im Gange, und die Ölmühle, die die Inselregierung den Olivenproduzenten auf dem Bauernhof „Pozo Negro“ zur Verfügung stellt, wird noch bis Ende Oktober auf Hochtouren arbeiten.

In der Erntesaison 2013 wurden insgesamt 22.000 Kilogramm Oliven in der Ölmühle angeliefert und zu 3.000 Litern Virgen-Öl verarbeitet. Im laufenden Jahr wurden diese Zahlen schon nach zwei Wochen erreicht, und zwei weitere Erntemonate stehen noch aus.

Der Verarbeitungsprozess hat vier Phasen: Im ersten Schritt werden die Oliven zerkleinert und danach feste und flüssige Bestandteile durch Zentrifugieren voneinander getrennt. Im dritten Schritt wird das Öl in Tanks gelagert, damit sich die Reste von Feststoffen und Verunreinigungen absetzen können. Zu guter Letzt wird das Öl, nachdem die Lebensmittelanalysen erfolgreich bestanden sind, in Flaschen abgefüllt.




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