Experten fordern mehr E-Tankstellen


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Anderthalb Millionen Fahrzeuge verschmutzen die Luft

Die Leiter der Firma E-move, eines Unternehmens, das Interessierte beim Kauf von Hybrid- und Elektrofahrzeugen berät, klagten bei einer Tagung in der Handelskammer von Santa Cruz de Tenerife über ein großes Manko für die Verbreitung der umweltfreundlichen Fahrzeuge auf den Kanaren. Es fehlen allerorten die erforderlichen E-Tankstellen.

Nach den Angaben von Franciso Pérez und Rumén Justo gibt es auf allen Inseln insgesamt nur zehn Ladestationen, davon vier auf Teneriffa (zwei in Santa Cruz, zwei im Inselsüden). Zum Vergleich: Barcelona verfügt über 138, Madrid über 101 und Sevilla über 40 E-Tankstationen.

Die beiden Experten forderten die kanarische Verwaltung auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und durch den Kauf von E-Autos zum Abbau der Luftverschmutzung beizutragen sowie die Installation von Ladestationen voranzutreiben, um den Sektor in Schwung zu bringen. Die Jungunternehmer wiesen die Behörden auf die bestehende finanzielle Unterstützung seitens des Staates und der Regionalregierung beim Kauf  umweltschonender Fahrzeuge hin.

Unter den Bürgern steigt das Interesse für Hybrid- und Elektroautos. Seit 2010 werden diese in Spanien vertrieben, mit steigenden Verkaufszahlen. Auch werden stets verbesserte Modelle immer günstiger angeboten. In dieser Hinsicht wiesen Pérez und Justo auf den Plan PIMA Aire 3 hin, der mit 5,5 Millionen Euro ausgestattet ist und sich an Privatunternehmen und Selbstständige richtet.




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