Ehemaliger Parador schließt seine Türen


Nach 44 Jahren im Dienst wird Fuerteventuras ehemaliger Parador, der in Hotel Fuerteventura Playa Blanca umgetauft wurde, nun endgültig geschlossen.

Im Februar 1999 übergab die staatliche Hotelkette das geschichtsträchtige Haus an die Inselregierung zur wirtschaftlichen Nutzung mit der Bedingung, die Arbeitsplätze zu erhalten und eine Hotelschule einzurichten.

Heute ist das Haus, das bedeutend zur touristischen Entwicklung Fuerteventuras beigetragen hat, veraltet und von den Behörden vergessen. Es kommen kaum Gäste, und es finden sich keine privaten Investoren, die bereit wären, dem Hotel einen Neuanstrich zu verpassen und Leben einzuhauchen.

Nach vergeblichen Versuchen des Cabildos, die wirtschaftliche Nutzung an private Unternehmen ab- oder das Hotel an die Parador-Kette zurückzugeben, beschloss der Inselrat Ende Dezember die endgültige Schließung im Februar und die Entlassung der 15 Angestellten, von denen viele kurz vor der Rente stehen.

Die Arbeitnehmervertreter kritisierten, das Cabildo habe noch nicht einmal versucht, die Angestellten auf anderen Posten zu beschäftigen.




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