Der Tourismussektor strotzt vor Optimismus


© Nacho González

Auf der FITUR wurden neue Flugverbindungen zwischen dem Festland und den Kanaren ausgehandelt

Vom 28. Januar bis zum 1. Februar fand in Madrid zum 35. Mal die internationale Tourismusmesse FITUR statt. Es gab so viele Stände und Besucher – 225.000 – wie nie zuvor, und der Sektor befand sich in Hochstimmung.

Madrid – König Felipe VI. und Königin Letizia eröffneten die Messe direkt vor dem Kanarenstand. König Felipe betonte in seiner Rede die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor, aber auch als „Phänomen, welches das Verständnis und die Wertschätzung anderer Gesellschaften“ fördere.

Die Kanarischen Inseln waren in diesem Jahr wieder mit einem beeindruckenden Stand vertreten, der sich über 1.427 Quadratmeter erstreckte und 379 Unternehmen Platz bot. Das „Dach“ bestand aus Holzlamellen, und Lichteffekte vermittelten den Eindruck, es handele sich um Wellen. Der Boden ähnelte Lavagestein und hob den Ursprung der Kanarischen Inseln hervor.

Die Kanaren waren unter anderem zu FITUR gekommen, um den Festlandstourismus wiederzugewinnen. Aufgrund dessen waren schon im Vorfeld diverse Treffen mit Luftverkehrsgesellschaften verabredet worden, um die Verbindungen zu verbessern. Potenzielle Urlauber sollten mit den starken Punkten „Klima“ und „Erholung“ angesprochen werden.

Tatsächlich konnte Ricardo Fernández de la Puente, Leiter des kanarischen Tourismusressorts, kurz vor Ende der Messe bekannt geben, im Sommer würde das Angebot an Tickets zwischen dem  Festland und den Kanaren um 90.000 bzw. 4% aufgestockt werden.

Die Delegation aus Teneriffa, angeführt von Inselpräsident Carlos Alonso, war ebenfalls mit dem Ziel angereist, die Festlandsverbindungen auszubauen. Doch sollten auch potenzielle Investoren umworben werden. So traf sich Alonso mit den Leitern der wichtigsten Tourismusunternehmen des Landes, darunter Iberostar, Meliá oder Barceló, und stellte die Vorzüge der Insel dar: Die führende Position, die Steuervorteile, die Erneuerung und Verschönerung der Urlaubsorte oder die räumlichen und nun auch wieder rechtlichen Möglichkeiten zum Bau neuer Hotels.




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