Canarios zahlen nur die Hälfte


Reisen zwischen den Inseln werden stärker subventioniert

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat noch zum Jahresende ein Dekret beschlossen, das ab 1. Januar 2007 den Anstieg der Subventionen für den Seeverkehr zwischen den Inseln von 45% auf 50% festlegt.

Die Regionalregierung trägt die Kosten mit der Zentralregierung in Madrid zu jeweils gleichen Teilen und ermöglicht so den Inselbewohnern günstigere Reisen zwischen den Inseln. Die Regierung will so den Nachteil ausgleichen, den die Canarios wegen der Insellage haben. Tickets für die Fähren und Schnellboote zwischen den Inseln kosten für alle Residenten, die einen Wohnsitz auf den Kanaren nachweisen können, nur die Hälfte.

Der Sekretär des Regierungsrates, Antonio Castro erklärte, die Regierung habe damit das Versprechen eingelöst, während ihrer Legislaturperiode die Subventionen von 33% auf 50% anzuheben. Durch die Subventionen ist heute das Reisen auf den Kanaren laut Castro „weit billiger“, mit Preisen, die seit Antritt der Regierung um 13 Prozent gesunken sind, trotz gleichzeitigem Anstieg der Preise durch die Entwicklungen auf dem Rohölmarkt.

Bei Flugreisen zwischen den Kanareninseln und zwischen den Kanaren und dem spanischen Festland gilt bereits seit längerem die Subvention von 50 Prozent. Auch Ausländer, die auf den Kanaren wohnhaft sind können in den Genuss der Verbilligungen kommen.

Dazu muss einfach beim Kauf der Tickets und beim Boarding die Residencia oder eine vom Ayuntamiento ausgestellte Bescheinigung über den Wohnsitz, ein so genanntes „Certificado de residencia“ vorgelegt werden.




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