Bestattungen sind auf den Kanaren preiswerter


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Landesweit liegen die Kosten für eine Bestattung durchschnittlich bei 3.500 Euro

Kanarische Inseln – Die Bestattungskosten liegen auf den Kanarischen Inseln weit unter dem nationalen Durchschnitt, einige Gemeinden gehören sogar zu den günstigsten in ganz Spanien. Unter den 16 einwohnerstärksten Städten Spaniens sticht Las Palmas de Gran Canaria hervor, die bei den Kosten für eine Bestattung nur von Zaragoza, Murcia und Bilbao unterboten wird.

Der Vergleich wurde von der Vereinigung der Versicherungsgesellschaften (Unespa) erstellt, allerdings ohne Bezifferung der konkreten Kosten, sondern basierend auf einem Index. Die Verbraucherschutzorganisation OCU dagegen bezifferte die durchschnittlichen Kosten für Totenwache, den Sarg, die Bestattung bzw. Einäscherung, Blumenschmuck, Sargtransport, Todesanzeigen etc. auf durchschnittlich 3.500 Euro.

Laut Unespa liegen die Bestattungskosten in der Provinz Las Palmas 23% unter dem Schnitt, in der Provinz Santa Cruz de Tenerife sogar 36% darunter. Zur Erstellung ihrer Studie hat die Vereinigung die Kosten von 216.404 Bestattungen analysiert – etwa 80% der von den Versicherern im vergangenen Jahr übernommen wurden. Dabei kommt die Unespa zu dem Schluss, dass ein Großteil der teuersten Provinzen im Nordosten Spaniens liege. Dazu gehört Gerona, wo eine Bestattung 29% mehr kostet als der Durchschnitt. Andere teure Provinzen sind Madrid, Barcelona, Lleida und Huesca. Dem-gegenüber stehen einige kastilische Provinzen und die Kanarischen Inseln.

Nach Gemeinden hat Unespa u.a. Santa Lucía de Tirajana (6,5% unter dem nationalen Schnitt), Telde (7,1%), Las Palmas de Gran Canaria (7,3%), San Bartolomé de Tirajana (9,8%), Santa Cruz de Tenerife (14,7%), Arrecife (18,9%) oder La Laguna (19,1%) aufgeführt. In Arona kostet eine Beerdigung 39% weniger als im nationalen Durchschnitt.

Der Preis der Überführung eines Verstorbenen innerhalb der Landesgrenzen liegt im Schnitt bei 424 Euro. Der Transport vom Ausland nach Spanien bedeutet dagegen einen Kostenaufwand von 5.987 Euro.

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