Anerkennung durch den Wanderverband


© Cab Fva

Wegenetz neu gekennzeichnet und hergerichtet

Eine Reportage im „Travelers Magazine“ lobt Fuerteventura als Urlaubsziel und sagt über das Wandern auf der ältesten Kanareninsel: „Tatsächlich hat sich die Insel in den letzten Jahren vom reinen Strand-Urlaubsparadies zu einem veritablen Ziel für Wanderer entwickelt, wobei die Wege oft schlecht beschildert, aber gut zu begehen sind …“

Kaum erschienen, gehört diese Beobachtung des Reisemagazins schon der Vergangenheit an, denn Fuerteventura kann sich gerade über die Anerkennung seines Wanderwegenetzes durch den spanischen Verband für Berg- und Klettersportarten (FEDME) freuen. Um den Urlaubern und Naturfreunden die Orientierung in der eindrucksvollen Naturlandschaft der ältesten Kanareninsel zu erleichtern, hat die Inselregierung Nägel mit Köpfen gemacht und 2,7 Millionen Euro in die Kennzeichnung und Verbesserung ihrer Wanderwege nach den Richtlinien des Verbandes investiert.

Die Vorgaben des FEDME erfordern eine spanienweit einheitliche Kennzeichnung der Wege, die Absicherung gefährlicher Stellen mit Geländern, wo erforderlich Befestigungen, die der Erosion entgegenwirken, Tafeln mit allen wichtigen Informationen zur Wanderstrecke, Rastplätze und die Veröffentlichung eines topografischen Wanderführer zu allen Routen. Dieser Wanderführer (Topoguía) beschreibt neben den Charakteristiken der Strecke wie Schwierigkeitsgrad, Länge, Steigung und Dauer der Wanderung auch die Besonderheiten in Bezug auf Umwelt, Natur und Ethnografie.

Die Inselregierung sieht die Anerkennung durch den FEDME als Qualitätsmerkmal, mit dem sich das 250 Kilometer umfassende Netz aus 15 Wanderwegen auch touristisch besser vermarkten lässt. Es besteht aus einem Fernwanderweg und vierzehn kürzeren und lokalen Routen, die durch die interessantesten Landschaften der Insel führen.

Um den „Ökotourismus“ zu fördern, hat das Fremdenverkehrsamt eine ökologische Inselkarte erstellt und auch schon die ersten 5.000 Exemplare in Hotels und Touristeninformationsbüros zur Verfügung gestellt. Auf dieser Karte werden neben den Naturschutzgebieten, Aussichtspunkten, Vogel- und Walbeobachtungsplätzen, Vulkanen, Museen, Leuchttürmen und alten Befestigungsanlagen auch die neu hergerichteten Wanderwege dargestellt.




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