62% mehr Insolvenzverfahren


Wirtschaftskrise hält an

In den ersten zehn Monaten des Jahres mussten wieder 264 Unternehmen auf den Inseln schließen und Insolvenz anmelden – 62% mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Madrid – Das geht aus einer Studie von Informa D&B hervor. Allein im Oktober wurden 22 Insolvenzverfahren eingeleitet, 16% mehr als vor einem Jahr. Der Handel und der Finanzsektor waren am stärksten betroffen.

Spanienweit wurden seit Jahresbeginn fast 8.000 Unternehmenspleiten registriert – 22% mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit den Schließungen gingen über 76.000 Arbeitsplätze verloren.

Laut Nathalie Gianese von Informa D&B ist die Zahl der Unternehmens-Insolvenzen seit 2007 jährlich gestiegen. In den Jahren 2009 und 2012 stellten besonders viele Firmen das Geschäft ein. Und auch in diesem Jahr scheint die Statistik wieder einen traurigen Höchststand zu erreichen.




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