27% der Master-Absolventen verdienen unter 1.000 Euro


Drei Jahre nachdem die ersten Master-Titel erworben wurden ist der Erfolg am Arbeitsmarkt ernüchternd

Madrid – Junge Akademiker, die sich ab 2013 dafür entschieden haben, nach dem Abschluss weiterzustudieren, um sich mit einem Master-Abschluss bessere Chancen zu verschaffen, haben mittlerweile erste Erfahrungen am Arbeitsmarkt sammeln können. Und diese sind ernüchternd. Mehr als ein Viertel (27%) der Absolventen des Studienjahres 2013-2014 arbeiten in Jobs, in denen sie unter 1.000 Euro monatlich verdienen, 8,8% von ihnen sogar weniger als 600 Euro.

Diese Zahlen stammen aus einer Erhebung der Spanischen Rektorenkonferenz CRUE zur Beschäftigungssituation von Hochschulabsolventen auf der Basis von 6.738 befragten Jungakademikern aus 50 öffentlichen und privaten Universitäten.

Zu den 27%, die unter 1.000 Euro verdienen, kommen 16,3% die zwischen 1.000 und 1.200 Euro monatlich verdienen, 18,5% liegen zwischen 1.200 und 1.600 Euro, 18,4% zwischen  1.600 und 2.100 Euro sowie 13,1% zwischen 2.100 und 3.000 Euro.

Die Hauptmotivation der Jungakademiker, einen Master zu machen, ist es, ihre fachlichen Kenntnisse zu erweitern (53,7%), an zweiter Stelle steht der Wunsch, die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern (35,1%). Dennoch erklärt ein Drittel der Absolventen, dass ihre aktuelle Arbeitsstelle nichts oder nur sehr wenig mit ihrem Masterabschluss zu tun hat.

30,8% der Befragten gaben an, für ihren Posten überqualifiziert zu sein.





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